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Peru

Peru mit der Hauptstadt Lima
Peru mit der Hauptstadt Lima

Diese Reise führte uns in Verbindung mit dem Besuch der Galápagos-Inseln zu den drei Höhepunkten in Peru: in die Stadt Cusco, zur Inkastadt Machu Picchu und zum Titicaca-See. 

Cusco wurde um 1200 vom ersten Inka-König Manco Cápac gegründet, vom "Sohn der Sonne", und der Name leitet sich von der Quechua-Sprache ab und bedeutet "Nabel der Welt".

Die hoch in den Bergen gelegenen Ruinen von Machu Picchu sind einmalig.

Der Titicaca-See, 15-mal so groß wie der Bodensee, liegt 3812 m über dem Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene See der Erde.

Indio-Mädchen mit ihrem Lama in der traditionellen Kleidung von Cusco, Foto 2008 an der Ecke Plaza de Armas und Portal de Belén.

Linienflug am 18.02.2008 mit der IBERIA von Frankfurt über Madrid nach Lima in Peru von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang des gleichen Tages.

Start in Frankfurt am frühen Morgen.
Bei Sonnenuntergang über der Küste von Peru.
Zuvor mit Blick auf die Inseln in der Karibik.
Über den aufgetürmten Wolken von Equador.
Von Cusco erreichten wir per Bus den Bahnhof in Ollantaytambo zur Fahrt nach Machu Picchu.
Ute hat Zeit für die Bromelien.
Endlich fährt der Zug ein und wir haben Glück mit dem Wetter.
In modernen Wagen haben wir reservierte Plätze.
Mit neuen Wagen auf alten Gleisen zum legendären Machu Picchu.
Die Touristenpolizei sorgt für eine sichere Fahrt durch das wildromantische Bergland.
Die erste Bahn fuhr im Jahre 1905. Seit dem verschütteten einige Erdrutsche die Strecke.
Die Eisenbahnlinie folgt dem Fluß Urubamba durch enge Täler. Die alten Inkawege verlaufen entlang der Abhänge.
Von Agua Caliente geht es in Serpentinen auf die Höhe mit Bromelien am Wegesrand.
Machu Picchu - eines der Weltwunder in den Anden von Peru mit dem spitzen Berg "Huayna Picchu".
Die kunstvoll angelegten Terrassen (Intipata) dienten dem Obst- und Gemüseanbau.
Die steilen Treppen führen an den Stadtvierteln vorbei auf die Höhe.
Auf den ausgegrabenen und restaurierten Häusern fehlen nur die Dächer.
Blick auf einen Teil der Residenz, erst nach 1911 vom überwuchernden Urwald befreit.
Über den Terrassen stehen die Speicherhäuser für Kartoffeln, Mais und Süßkartoffeln.
Die mächtigen Mauern wurden von dem Archäologen Hiram Bingham entdeckt und freigelegt.
Der Sonnenstein "Intihuatana" war möglicherweise eine astronomische Uhr und Kalender der Inkas.
Giebel mit den hervorstehenden Steinbalken für die Befestigung des Daches.


Reste des vermuteten Sonnentempels.
Steintor zur Burg in Ollantaytambo.

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Cusco - der "Nabel der Welt".

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Unsere Begegnungen in Cusco zwischen den Kirchen und den alten Inka-Mauern

Unser Stadtführer - ein Nachfahre der von Cusco aus herrschenden Inkas.
Der große berühmte Stein mit insgesamt 12 Ecken.
In der Altstadt zeugen die gewaltigen Steinmauern vom Inkareich
Peruaner als Inka geschmückt, sie mögen an die Gründung durch Manco Cápac erinnern.
Diese Stadt war einst das heilige Zentrum der Inka und wurde 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Bei dem Erdbeben von 1950 wurden viele Stadtviertel zu 90% zerstört . . .
. . . doch blieb die Altstadt auf den massiven Inkamauern mit den Kolonialbauten erhalten.
Esel und Lamas.
Aymara-Indios auf dem Weg zur Plaza de Armas.
Händlerin auf dem Weg zum Markt.
Kunsthandwerk überall in den Gassen
mit bunten Stickereien und Püppchen.
Bewohner von Cusco

Aymara-Frau.
In den Häusern und Höfen wird gestrickt . . .
. . . gewebt, gehäkelt und mit bunten Motiven bestickt.
Puppen aller Größen in der Tracht des Landes . . .
. . . sind bei den Touristen sehr beliebt.
und erinnern Daheim an eine schöne Begegnung!
Treppauf . . .
Treppab . . .
Alter Bauernhof in der Altstadt
Auch diese Kirche "San Blás" wurde nach den Zerstörungen von 1950 wieder aufgebaut.
Ausruhen in der dünnen Luft auf der Treppe vor der Kathedrale.
Auf dem Weg zum Markt.
Diese Aymara-Familie kam aus einem Dorf zum Stadtbummel und Besuch der Kathedrale.
Eine kurze Unterhaltung verläuft mit englischen Worten und Zeichensprache.
Sie lassen sich gerne photographieren und zeigen ihre Kunst des Strickens.
Diese Frauen und Kinder warten auf die Touristen.


Kunsthandwerk in jeder Gasse rund um den Plaza de Armas . . .
. . . und auf der Postkarte mit aufgeklebter Stoffarbeit.

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Cusco-Stadtplan auf Kacheln. Die Stadt liegt 3.399 m hoch und gehört zu den höchst gelegenen Städten der Welt.
Blick zur Kirche "La Compania de Jesus" an der Plaza de Armas.
Kathedrale "Santo Domingo".
"La Compania de Jesus".
Neben der Kathedrale die "Portal de Carnes" an der Haukaypata Straße mit den alten spanischen Häusern.
An der Plaza de Armas
Plaza de Armas
Kirche und Kloster Santo Domingo
Das Steinkreuz ist mit einem wertvollen Gewand bekleidet.
Jedes Jahr werden am Tag des Kreuzes solche Gewänder gespendet.
Die Inkamauern des einstigen Sonnentempels Coricancha mit der darauf erbauten Kirche, dahinter das moderne Kloster.
Diese Anlage mit dem Convento und Museum liegt über dem heiligen Garten.
Grünanlagen vor dem Convent an der "Av. del Sol" . . .
. . . mit dem Stadtbezirk im Tal des Huatanay-Flusses.
Eingang zum Convent mit Museum.
Wappen über dem Portal mit dem Condor.
Ein Condor mit geöffneten Flügeln von der Schilfinsel im Titicaca-See.
Kreuzgang des historischen Klosters Santo Domingo
Holzdecke im Kreuzgang.
Zierstein mit Engeln
Blick von den Tempelräumen der Inkas zum Kreuzgang der Spanier.
Die Architektur des Coricancha mit den perfekt gemeißelten Steinformen (Trapeze, Quader, Kreise) sind unübertrefflich.
Das eingesetzte Steinstück hat eine Kantenlänge von einem cm. Diese Mauern haben alle bisherigen Erdbeben überstanden.
Wandmalerei aus der Inkazeit. Im Coricancha pflegte man die Mumien früherer Inka-Herrscher. Die Räume dienten den Priestern für religiöse Zeremonien . . .
. . . und diente den Sterndeutern als Observatorium. Das Sternbild der Leier ist dort mit dem Lamahengst, Stute und Fohlen dargestellt.
Ein goldenes Wandblech zeigt symbolhafte Darstellungen.
Die Wände des Heiligtums waren zu Zeiten der Inka mit Gold beschlagen, das waren dem Glauben nach die von der Sonne geweinten Tränen.
Erklärung der Symbole im Museum.
Ein Korb mit den berauschenden Cocablättern.
Steinschale mit Pumakopf.
Bestickte Tasche für den Transport der Cocablätter.
Gefäß mit Inkagesicht.
Goldbecher mit einem Puma.
Bronzekopf eines Puma von einem Amtsstab. Der Puma war das königliche Emblem auch in Cusco.
Auf dem Gemälde des 18. Jh. wird der Berg "Potosi" (in Peru) dargestellt und zeigt die Vereinigung der Jungfrau Maria mit der Erdmutter-Gottheit "Pachamama".
Gemälde der spanischen Schule Cusco aus dem 18. Jh. - jedoch mit einem gebratenen Meerschweinchen "Cuy" auf dem Tisch, einer Spezialität in Peru.
Im Ort Andahuaylillas südöstlich von Cusco sahen wir die Mumien.
Die damals praktizierte Verformung der Schädel wird erklärt.
Tonfigur eines Krugträgers.
Durch die Ösen zog man den Strick zum Tragen des Tonbehälters.
Silberne oder goldene Beigaben bei der Opferung von Inka-Kindern auf einem Berg.
Durch diese bekleideten Inkafiguren besänftigten die Inkas den Berggott.

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"Manco Cápac Inca" ist der mythische Gründer der Inka-Dynastie. So zeigt ihn ein Gemälde von der Cusco-Schule aus der frühen spanischen Kolonialzeit des 18. Jahrhunderts.

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Die Könige des Inkareiches beginnen auch auf dieser Ahnentafel mit dem Gründer der Dynastie: Manco Cápac Inca.

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Auf dem Weg zum Titicaca-See machten wir 118 km südöstlich von Cusco in einer Höhe von 3480m einen Stop zur Besichtigung der Ruinen von Raqchi. An diesem alten Inkapfad, der schon sehr früh Tucuman in Argentinien mit Pasto in Kolumbien verband, war diese Pilgerstätte der Inkas mit dem Tempel des Schöpfergottes "Viracocha" entstanden.

Der Inkapfad führt durch dieses Aquädukt.
Wasser wurde stets als heiliges Element verehrt, so auch im Tipón von Cusco.
Die Tempelwände sind auf Natursteinen mit Lehmziegeln 12 m hoch als Stütze des Daches emporgebaut.
Von dem hier verehrten Schöpfergott "Viracocha" glaubten die Inkas, daß er Sonne und Mond erschaffen hatte.
Im Tempelbezirk sind noch 21 Säulenreste zu sehen.
Im Ruinenfeld liegen 160 Fundamente der Vorratshäuser, in denen die Inkas Mais, Trockenfleisch, Quinoa-Korn und Kartoffeln lagerten.

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Zur Insel Taquile im Titicacasee.

In 3812 Metern über dem Meeresspiegel ist der Titicaca-See der Welt höchstgelegener See.
Die Insel Taquile erreichten wir von Puna mit einem Boot und haben mit der dünnen Luft in 4000 m Höhe zu kämpfen.
Die Urus sind Indios, die vom Fischfang und Gemüseanbau leben.
Auf alten Inkapfaden wanderten wir durch die Siedlungen und begegneten auch der Aymara-Volksgruppe.
Durch das Steintor schreitend entgeht man nicht den Blicken der örtlichen Würdenträger, die hier aus Stein das Tor schmücken.
In einer Kirche zeugen neben dem Heiligenbild die Arbeiten auf dem Acker.
Viele Einheimische leben vom Kunsthandwerk . . .
so daß man auch von der Insel der "strickenden Männer" spricht.
Folklore
Folklore
Folklore
Der örtliche Reiseleiter ein echter Aymara-Indio.
Die Bewohner stricken für die Touristen aus aller Welt.
Das versteinerte Gerippe eines Fisches, den es noch heute im See gibt.
Viele Maisarten werden im ganzen Land seit der Inkazeit angebaut.
Die Souvenirs sind mit Inka-Motiven verziert.
Torbogen auf der Westseite des Inseldorfes.
Torbogen nach jeder Wegkreuzung.
In der Chucuito-Bucht erlebten wir eine der letzten schwimmenden Schilfrohr-Inseln.
Die hier lebenden Urus leben vom Bau der Binsenbooten und den Besuchern.
Puma-Köpfe zieren die kunstvollen Schilf-Boote.

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