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Erinnerungen an eine Reise zu den griechischen Inseln Naxos - Delos - Mykonos und Santorin in der südlichen Ägäis. Wir wählten einen Linienflug mit der "Aegean" nach Athen und erreichten alle erwähnten Inseln mit den Schiffen der "Blue Star Ferries". In der Vorsaison gibt es überall preiswerte Unterkünfte, und auf jeder größeren Insel stehen Mietwagen an den Häfen oder in der Stadt für die eigene Erkundungsfahrt zur Verfügung.

In den Museen fanden wir sehr interessante Exponate. Die  Menschenbilder der frühen Hochkulturen sahen wir bereits in vielen Ländern, die auch hier aus einer Zeit um 5000 v.Chr. bis 300 n.Chr. stammen. Sie faszinieren durch eine starke Stilisierung und können Götter, Tiere oder Menschen darstellen. Diese Figuren sind aus unterschiedlichen Materialien wie Marmor (typisch für die Kykladen), Ton, Stein, Alabaster oder Metall hergestellt. Meist führten diese Figuren eine magische und spirituelle Funktion aus. Man findet sie als Talisman, Fruchtbarkeitssymbol und Grabbeigabe. Die Bezeichnung "Idol" leitet sich vom griechisch-römischen "eidolon/idolum" ab. Seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert sind die Kykladen - Idole bekannt. Der Name dieser Inselgruppe leitet sich vom griechischen "kyklos" = Ring ab, denn die Inseln liegen wie ein Ring um die heilige Insel Delos.

Die Insel Naxos

Hafen von Naxos (Chora) mit Altstadt und venezianischer Schloßruine - heute sind die bewohnbaren Gebäude eine Klosterschule
Altes Schloß (von 1260) und St.Antonius-Kirche (15.Jh.) vorne auf der vorgelagerten Hafenmole
Orthodoxe Stadtkirche und Kapelle nahe dem Hafen
Siedlung über der nördlichen Buch
Café-Restaurant mit Tintenfisch
Tintenfisch "Calamaris" steht auf jeder Speisekarte
Katholische Marienkirche (13. Jh.) in der Altstadt
Eine Ente als Wasserhahn
Altstadtgasse mit Wohnungen in griechischem "Weiß und Blau"
Dekorativer Hof
Verwinkelte Gasse in der Altstadt
Bergan zum Burgberg auf dem Gipfel des Felskegels
mit den alten venezianischen Palästen der Kreuzzugszeit
Restaurierter Burgturm heute Ursulinen-Klosterschule
Turm von Marco Sanoudo (Venezianer) mit hoher Agavenblüte
Malerische Altstadtgasse
Wappensteine an den alten Häusern erzählen von der historischen Vergangenheit
der Venezianer und den adligen Familien
Höhepunkt im Archäologischen Museum ist das Mosaik mit der "Europa auf dem Stier"
Detail des Mosaiks
Pfau
Springendes Reh und Früchte am Baum
Idol "Sitzende Frau" mit verschränkten Armen -
Kanonisches Kykladenidol von Naxos
aus Grabfunden
Krug mit Malerei
Krug mit Figuren - Hydria mit Tanzscene um 1200 v. Chr.
Krug mit Malerei
Fischer ziehen das Netz ein
Reiter mit Pferd - aus mykenischer Siedlung in Chóra, großer Krater vom 12. Jh. v. Chr.
Goldrosetten als Zierung von Gegenständen
Tiergestaltiger Tonbehälter um 2500 v. Chr.
Typiche Kykladen-Idole aus Naxos-Marmor vom 3. Jahrtausend v. Chr.
Moderne Marmorskulptur am Hafen mit dem Tor des Heiligtums des Apollo von Delos
Reste der antiken Inselstadt mit dem 6 Meter hohen Marmortor
Tempeltor aus dem 6. Jh. v. Chr. mit Blick zum Hafen Naxos
Fundamente des unvollendeten Dionysos-Heiligtums
Neues Bungalow-Hotel bei Naxos

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Rundfahrt auf der Insel Naxos im Frühling 2011

An der Westküste von Naxos bei Aghia
mit dem venezianischen Wehrturm von Aghia
Blumenwiese im Bergland
Blühende Sträucher bei Apollonia an der Nordküste
Blumen am Straßenrand
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Blaue Blumen am Fels
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Frühlingsblumen
Wiese mit Kapelle am nördlichen Kap Stavri
Unvollendete 10 Meter lange Dionysos-Statue im antiken Marmorbruch
Kopf des Kuros
Bergdorf Koronida
Kirche bei Koronida
Kirche bei Aperanthos
Kirche bei Filoti
Ausgedientes Moped
Gastwirt in einem Bergdorf
Wanderweg zum Berg Zás mit der Zeus-Grotte und Quelle
Blüte der Frühlingsblume Asphodelos (Affodill)

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Die Götterinsel Delos

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Frühlingsblumen und Echsen in der antiken Hafenstadt Delos.

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Zu den Kykladen gehört auch die Insel Mykonos mit der malerischen Hafenstadt Chóra. In früheren Zeiten war die kahle Felseninsel ein wichtiger Handelsplatz gegenüber der Götterinsel Delos in der westlichen Ägäis. Heute kommen mit täglichen Fährschiffen die Urlauber von Piräus. Malerisch liegen die weißen kubischen Häuser mit den Kirchen und Windmühlen um eine Bucht.

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Beim Besuch der Kykladen steht man vor den farbigen Aschen- und Lavaschichten gewaltiger Vulkantätigkeiten, die sich vor 30.000 - 60.000 Jahren im Gebiet des Ägäischen Meeres ereigneten. Insbesondere in den früheren Bimssteinbrüchen bei Thera auf Santorin wurden fossile Abdrücke von Olivenblättern und Palmblättern gefunden, die im Museum ausgestellt sind. Der geologische Aufbau von Santorin und den benachbarten Inseln ist reich an mineralienhaltigem Gestein, sichtbar an den Steilküsten von den Farben schwarz über rot bis weiß.

 

Meterdicke Bimssteinschichten an der Caldera von Santorin.
Die fossilen Olivenblätter sind etwa 54.000 Jahre alt.

Auf der Insel Santorin - der Hauptinsel eines kleinen Archipels im Süden der Kykladen im Ägäischen Meer.

Im Archäologischen Museum von Fira, dem alten griechischen Thera, stellen die Wandmalereien aus der kykladischen Frühzeit des 17. Jahrhunderts v. Chr. einen Höhepunkt dar. Die Wandbilder mit den Blauen Affen schmückten die Nord- und Westwand eines Raumes in der Ausgrabungsstätte von Akrotiri im Süden der Insel. Diese damals verehrten Affen stammen wohl aus dem östlichen Mittelmeerraum und sind zu den Kykladen der Ägäis eingewandert. Sie klettern auf den angedeuteten Felsen der Landschaft um Thera und bewegen sich frei in alle Richtungen. Bis auf ein Tier mit frontalem Blick sind die Anderen im Profil gemalt.

Die "Blauen Affen" klettern auf den Felsen in der Landschaft um Thera auf der Insel Santorin
und blicken in alle Richtungen
im Detail an der linken Wand oben
und links unten
Die gefundenen Malereien wurden ergänzt
im Detail
Wandmalerei aus dem Haus der Damen in Akrotiri 17. Jhdt v. Chr.
aus gleicher Zeit der "Afrikaner"
Stuck-Ornamente und gemalte Rosetten, Akrotiri 17. Jahrhundert v. Chr.
und blühende Pflanzen aus gleicher Zeit

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Zeugen der Jahrhunderte im Museum von Thera: Idole und Tierfiguren als Grabbeigaben, eine Sammlung hervorragender Vasen, Krüge und Teller mit Tiermotiven.

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