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Erinnerungen an eine Schiffsreise auf der Donau von Passau bis zum Delta am Schwarzen Meer. (August 2011)

Neben den kulturhistorischen Stätten an den Ufern dieses europäischen Stromes wurde das faszinierende Schleusen auf dieser Strecke mit 2203 Flußkilometern in den 10 Ländern Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldavien und der Ukraine zum besonderen Erlebnis.

Die 13 passierten Schleusen heißen flußabwärts der Reihe nach:

1. Jochenstein bei Flußkilometer 2203 2. Aschach bei Flußkilometer 2162         3. Ottensheim bei Flußkilometer 2147 4. Abwinden bei Flußkilometer 2120       5. Wallsee bei Flußkilometer 2095        6. Ybbs bei Flußkilometer 2060             7. Melk bei Flußkilometer 2038            8. Altenwörth bei Flußkilometer 1980   9. Greifenstein bei Flußkilometer 1956  10. Freudenau bei Flußkilometer 1921  11. Gabcikovo bei Flußkilometer 1819  12. Djerdap I bei Flußkilometer  943      13. Djerdap II bei Flußkilometer 863    

Diese Karte ist dem Programm von "nicko-tours" entnommen, mit deren Schiff wir die Reise machten - siehe www.nicko-tours.de

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Gleich nach Verlassen von Passau kommt die Schleuse "Jochenstein", die in den Jahren 1954-56 in Arbeitsgemeinschaft von Deutschland und Österreich zur Stromerzeugung erbaut wurde. Hier beträgt die Fallhöhe etwa 10,20 Meter.

Einfahrt in die Schleuse Jochenstein, deren Kammer 230 Meter lang ist.
Die 24 Meter breite Schleusenkammer ist mit Wasser gefüllt.
Nach Ablassen des Wassers wird das Ausgangstor langsam geöffnet.
Das Tor ist ganz geöffnet und gibt grünes Licht zur Ausfahrt.
Das Stauwerk bei Ybbs neben dem Schloß "Persenbeug" bei Flußkilometer 2060 entstand 1952-1957.
In der 230 Meter langen und 24 Meter breiten Kammer wird das Schiff um 12 Meter gesenkt oder gehoben.
Das Stauwerk "Melk" entstand zur Stromerzeugung 1979-1982 und bietet die weltberühmte Benediktiner-Abtei, "Stift Melk" als Kulisse.
In "Altenwörth" liegen zwei Schleusenkammern nebeneinander. Ein zweites Schiff fährt erst ein, während unser Schiff sich bereits senkt.
Nach wenigen Minuten ist vom anderen Schiff nichts mehr zu sehen. Auch hier ist die Kammer 24 Meter breit.
Unser Schiff hat die untere Wasserhöhe erreicht . . Fallhöhe der Donau ca. 16 Meter . . .
. . . und verläßt die 230 Meter lange Kammer nach einem Transportschiff. (Altenwörth Baujahr 1973-76)
Rückblick auf die geöffnete und die noch verschlossene Kammer der Schleuse in Altenwörth.
Ein langsameres Transportschiff wird in freier Fahrt überholt.
Erholung auf dem Sonnendeck auch beim Schleusen.
Warten auf die Einfahrt in die obere Kammer bei "Djerdap I", ein Gemeinschaftsbau von Serbien und Rumänien (1972).
Rückblick in die obere Kammer dieser doppelstufigen Schleuse, bei der insgesamt 36 Meter Höhenunterschied überwunden werden.
Auf beiden Seiten sind Wasserkanonen montiert . . .
die bei Feuergefahrt zum Einsatz kommen,
denn die Schiffe befinden sich eine längere Zeit in der Kammer.
Diese Feuerlöschkanonen erinnern aus der Tiefe an Abwehrgeschütze.
Während des Schleusenvorgangs schauen interessierte Beobachter zu.
Das Schiff wartet auf die Öffnung des unteren Schleusentores.
In der Schleuse "Djerdap II" mit Blick flußaufwärts auf ein zweites Schiff für diesen Schleusenvorgang.
Nach einer halben Stunde Warten läuft das nächste Schiff endlich ein.
"Djerdap II" ist ebenso ein Gemeinschaftsbau Serbien-Rumänien (1972) mit Grenzabfertigung auf der länderverbindenden Brücke.
"Djerdap I" in der Kammer zum Heben des Schiffes. Die Kammergröße mißt 310 Meter Länge und 34 Meter Breite.
Die "Djerdap I" Staumauer mit Kraftwerk zur Stromerzeugung ist 1278 Meter lang und 70 Meter hoch.
"Djerdap I" mit einer Fallhöhe von insgesamt 36 Metern, Blick voraus in die zweite Kammer flußabwärts.
Einfahrt stromaufwärts in die erste Kammer der Schleuse "Djerdap I".
Fahrt nach der ersten Hebung in die obere Kammer.
Das Schiff wird an beweglichen Schlitten befestigt . . .
die an mehreren Stellen senkrecht den Schleusenvorgang begleiten.
Ein Schlitten für die Befestigung.
Dann ist wieder freie Fahrt.

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Zwischen den Schleusen liegen an den Ufern der Donau zahlreiche Städte und Dörfer mit ihren Burgen, Schlössern und Kirchen, von denen wir während der mehrtägigen Fahrt von Passau flußabwärts über Wien und Belgrad einige im Bild festhielten. An dieser Lebensader und dem zweitgrößten Strom Europas erlebten wir die Landschaften der Wachau, der Puszta, den Donaudurchbruch des "Eisernen Tores" zwischen den Karpaten und dem Balkan.

Landschaft in der "Wachau"
Fischernetz
Alter Raddampfer
Kiesbagger
Transportschiffe verschiedener Nationen
Schiff mit kyrillischer Schrift
Das Überholen wird immer zum Erlebnis
Umfahren einer Insel
Donaudorf
Schloß "Wallsee"
"Wallsee"
"Persenbeug"
Ein Schlößchen als Hotel
Greinburg
Ybbs
Marbach mit der Wallfahrtskirche "Maria Taferl" auf der Anhöhe.
Schloß "Schönbühel" bei Km 2032 ist in Privatbesitz. Etwas weiter . . .
liegt das Kloster "Aggstein" auf einem Felsvorsprung.
Die Burgruine "Hinterhaus" liegt links vor Spitz bei Km 2019.
"Hinterhaus" stammt aus dem Mittelalter.
Weingut in Spitz - umgeben von Weinbergen . . .
so auch in Weißenkirchen mit der Wehrkirche zum Schutz vor den Osmanen.
Dorf St. Michael
Arnsdorf
Bei Km 2009 liegt Dürnstein mit barocker Kirche und der Ruine "Künringerburg".
Reiter-Denkmal von König Richard Löwenherz mit dem Sänger Blondel.
Benediktiner-Kloster "Göttweig"
Hainburg
Dorf mit Burgruine
Dorf mit Burgruine
"Werfenstein"
Viadukt der Donaubahn
Burg "Greifenstein"
Nußdorf vor Wien
Burg "Devin" bei Bratislava in der Slovakei.
Wachturm bei der Burg "Devin"

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Bedeutungsvoll ist der kleine Ort Willendorf am linken Ufer der Donau bei Km 2024, wo man bei Bauarbeiten im Jahre 1908 die berühmte "Venus" fand.

Willendorf liegt gegenüber von Burg Aggstein.
Ganz schwach ist eine neuzeitliche Kopie der "Venus" oberhalb des linken Hauses erkennbar.
Das Fruchtbarkeitsidol aus der Altsteinzeit ist in Wien zu bewundern.

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Die Fahrt von Bratislava nach Budapest.

Brücke mit Restaurant
Burg Bratislava
Burg Bratislava
Burg und Parlament
Parlament mit Donaublick
Fundament einer frühen Kirche
Altstadt
Altstadt
Altstadt
Brunnen
Brunnen
Kirche
Gotik
Gotik
Drachentöter im Patio des Rathauses
Altstadt
Drachentöter
Altstadt
Altstadt
Bronzesoldat im Wachthaus
Altstadt
Altstadt
Marktplatz
Marktplatz
Das schmalste Haus in Bratislava.
Erinnerung an den Dänen Christian Andersen.
Stadtbauten
Jugendstil
Opernhaus
Eines der vielen Denkmäler: der "Gullimann".
Soldatendenkmal vor der französischen Botschaft
Esztergom
Visegard mit der Ober- und Unterburg
Blick ins Donautal
Visegard
Visegard
Visegard
Visegard
Denkmal

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An den Ufern der Donau in Kroatien und Serbien - Peterwardein und Novi Sad, Belgrad an der Savemündung.

Peterwardein bei Flußkilometer 1255 gehört zu den großen europäischen Festungsanlagen . .
und ist durch die neue Brücke mit Novi Sad (dem alten Neusatz) verbunden.
Peterwardein besteht seit dem 13. Jh. als befestigte Zitadelle, die im 16. Jh. in die Hände der Türken fiel
jedoch später von Prinz Eugen "dem edlen Ritter" zurück erobert und von den Habsburgern nach den Plänen des Franzosen Vauban zum mächtigen Bollwerk ausgebaut wurde.
Die Altstadt des alten serbischen Petrovaradin am Fuße der Festung
mit ärmlichen Häuserreihen.
Den Uhrturm sieht man von weither mit einem Ziffernblatt . .
an dem der Stundenzeigen länger ist als der Minutenzeiger.
Das heutige Novi Sad ist eine moderne Stadt mit altem Flair.
Orthodoxe Kathedrale und Sitz des Patriarchen.
Ikonenwand in der orthodoxen Kathedrale
Ikonen
Maria
Deckengemälde
Luftbild vom Zentrum Novi Sad im Touristenbüro
Katholische Kirche
Rathausplatz
Rathaus
Altes Hotel "Wojwodina" am Rathausplatz
Mit Blumen geschmückte Hauptstraße

Das "Eiserne Tor" 

Am Ende einer langen Flußreise steht im Donaudelta am Schwarzen Meer die unübersehbare Km Null, denn die Flußkilometer werden von hier stromaufwärts bis zur Quelle gerechnet. Die Gesamtlänge der Donau mißt von der Mündung bis zum Zusammenfluss von Brigach und Breg in Donaueschingen 2.845 Km.

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