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Eine Reise von der Quelle des Mississippi in Minnesota bis St. Louis in Missouri.

In den Vereinigten Staaten von Amerika ergeben drei Hauptflüsse neben weiteren ungezählten Zuflüssen den bedeutenden "Mississippi", zu dessen festgelegter Quelle wir uns Ende September 2011 auf den Weg machten. Auf dieser Karte sind das der eigentliche Strom Nr. 1, der im Norden von Minnesota vom Itasca-See seine lange Reise beginnt, der viel längere Fluß "Missouri" Nr. 2 aus dem Westen kommend, und der Fluß "Ohio" Nr. 3, der im Osten entspringt. Der wasserreiche Missouri mündet bei St. Louis, der Ohio bei Cairo in den Mississippi.

Im ca. 450 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Itasca-See sammeln sich einige kleine Zuflüsse, von denen ein Bach aus dem nahen Elk-See kommt und als eigentlicher Beginn des Mississippi gelten kann. Am Anfang ist der Mississippi nur 5 Meter breit, wenn er seine lange Reise mit 2552 Meilen - gleich 4106 Kilometern - bis zum Golf von Mexico beginnt. Abgesehen von einer Reise "auf den Spuren von Lewis & Clark" entlang dem Missouri von St. Louis zu den Rocky Mountains und weiter westlich zur Küste des Pazifischen Ozeans, ist die Erkundungsfahrt entlang dem Mississippi von der Quelle bis nach New Orleans sehr zu empfehlen.

Das romantische 19. Jahrhundert fragte bereits nach der Quelle des Flusses und führte manchen Abenteurer in den Norden von Minnesota, unter ihnen auch Zebulon Pike, Lewis Cass und Giacomo Beltrami. Die Suche endete schließlich, als der Ojibwe Chief Ozawindib den Amerikaner Henry Rowe Schoolcraft zum Itasca-See begleitete. Von der US-Regierung zur Verhandlung eines Vertrages zwischen den Dakotas und den Ojibwe in das seenreiche Gebiet entsandt, nutzte Schoolcraft die Gelegenheit, die vielen Seen zu erforschen. Diese Expedition starte im Juni 1832 von Sault Ste. Marie und verlief über den St. Louis-Fluß zum Sandy Lake, dann auf dem heutigen Mississippi zum Cass-Lake und weiter über den Bemidji-See in das Quellengebiet des heutigen "Itasca-Nationalparks". Am 13. July 1832 hatte diese Gruppe auf abenteuerlichen Wegen den von den Indianern genannten "Omushkos" bzw. "Lac la Biche" genannten See erreicht. Beide Namen bedeuten Elk-See, doch Schoolcraft nannte ihn "Itasca" - aus der Kombination des lateinischen Wortes für "truth" und "head".

Dieser geschnitzte Baumstamm steht neben anderen historischen Hinweisen am Beginn des Mississippi am Itasca-See.

Das bronzene Symbol der Mississippi-Quelle mit kleinen Schildkröten im Itasca-Nationalpark
Der Itasca-See mit den historischen Hinweisen . . .
zur Quelle des Flusses durch Henry Schoolcraft 1832.
Ein niedriger Steinwall kennzeichnet den 5 Meter breiten Beginn des Mississippi -
mit einer Inschrift am Baumstamm (siehe oben SW-Foto).
Nur wenige Meter danach begeht Ute die erste Brücke über den Mississippi: auf einem Baumstamm.
Dann schlängelt sich der Bach durch Schilf und Gebüsch . . .
im "Itasca-National-Park" vorerst in nördlicher Richtung.
Ein Wanderpfad führt über die zweite Brücke.
Hier lernt man die nordische Pflanzenwelt kennen.
Eine Expedition erkundet das seenreiche Gebiet im Norden von Minnesota. Father Jacques Marquette und Louis Joliet mit Captain Willard Glazier auf dem oberen Mississippi.
Indianerfrauen ernten den Wild-Reis, Zeichnung während der Expedition von Seth Eastman.
Mehrere Seen und Bäche speisen den Itasca-See, aus dem der Mississippi seinen langen Weg beginnt.
Erkundung im Kanu, Zeichnung zu den ersten Berichten vor 1832. (W.Glazier in seinem Buch "Die Quellen des Mississippi".)
Schildkröte vom Itasca-See.
Der Heron jagd gern im Schilf große Wasserinsekten, kleine Fische und wartet auf Frösche.
Präparierter Bär im Natur-Historischen Museum des Nationalparks.
Ein Zufluss vom nahen Elk-See wird auch als Beginn des Mississippi genannt.
Biberburgen gibt es in dem Seengebiet überall.
Rekonstruierte Blockhütte der ersten ansässigen Familie Theodore & Johanna Wegmann (1893).
Schlitten für den Holztransport.
Neben einem Kaufladen wurde auch ein Postamt unterhalten, von dem nur diese Reste erhalten sind.
Postalische Erinnerungen im Itasca-Museum.
Ein Ausflugsschiff auf dem Itasca-See . . .
mit der bunten Laubfärbung der Wälder anfang Oktober.
Es sind hauptsächlich die Ahornblätter in leuchtenden Farben.
Der wachsende Mississippi kurz vor Bemidji.
Betonbrücke über den Mississippi bei seiner Mündung in den großen Bemidji-See -
aus dem er östlich austritt und sich allmählich nach Süden wendet.
In Grand Rapids ist der Fluss noch breiter geworden . . .
und versorgt durch einen Staudamm die Papierfabrik mit Wasser,
wo es früher einen kleinen natürlichen Wasserfall gab.
Heute werden zwei Stadtviertel durch eine Brücke verbunden -
und der Park läd zum Spaziergang am Mississippi ein.
Beobachtung der zierlichen Streifenhörnchen.
Blick zum Fluss
mit den scheuen Canadischen Gänsen,
die beim Näherkommen gemeinsam die Flucht ergreifen.
Die alte Eisenbahnbrücke über dem Mississippi erinnert an den früheren Holztransport zu den Sägewerken.

Die Laubfärbung im "Indian Summer" von Ende September und Anfang Oktober rund um den Itasca-See.

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Auf der "Great River Road" entlang dem Mississippi südwärts.
Vorbei an Farmen im waldreichen Nord-Minnesota . . .
Farmen, die zur Zeit der Besiedlung von Skandinaviern, Deutschen und anderen Europäern gegründet wurden.
Haus umgeben von der Herbstfärbung.
Kürbisse werden wie bei uns zur Herbstzeit angeboten.
oder nur dekorativ in den Vorgarten gestellt.
Schmetterling
Mississippi
Der Mississippi bei der Ortschaft Palisade.
Ein Hobby-Angler mit seinem Fang . . .
einem Sucker-Fish, einem für den Verzehr nicht geschätzten Saugerfisch.
Angler mit ihrem Kanu auf dem Long-Lake bei Brainert.
Der Mississippi berührt auf seinem Weg viele kleine und große Seen.
Der Mississippi bei der Ortschaft Little Falls.
Das Lindbergh-Grundstück grenzt bei Little Falls an den Mississippi -
wo heute die Canadischen Gänse auf dem Fluss schwimmen, und der junge Charles Lindbergh sein Paradies erlebte.
In Little Falls bewohnten seine Eltern dieses Haus. Hier wuchs der später so berühmte Flieger auf.
Sein Vater war hier als Jurist tätig. (Mehr über Charles Lindbergh bei St. Louis)
Der junge Lindbergh fischte hier im Fluss, schwamm zwischen den Stromschnellen und baute sich ein kleines Floß.
Der Fluss und viele Seen stehen allenorts unter Naturschutz.
Auf Wanderwegen gelangt man zu den wildromantischen Ufern . . .
zur Beobachtung von Tieren und Bestimmung der Pflanzen . . .
und Blumen im waldreichen Minnesota.

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Die Zwillingsstädte Minneapolis und St. Paul am Mississippi

Die Skyline von Minneapolis nördlich dieser Biegung des Mississippi bei Fort Snelling.
Südlich von Minneapolis befinden sich die ersten Staudämme mit Schleusen und Brücken.
Ablagerungen an den Ufern des Flusses deuten auf die Jahrmillionen der Entstehung.
Canadische Gänse erholen sich auf einer Sandbank.
Schleuse Nr. 1
Schleuse Nr. 1
Staudamm neben der Schleuse.
Nach Süden weiterfließender Mississippi.
Frühere Drehvorrichtung der Schleusentore.
Schleusentor
Staudamm und Schleuse in Minneapolis.
Kontrollierbarer Wasserfall an der Stelle der früheren St. Anthony-Stromschnellen.

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Von Fort Madison/Iowa über Nauvoo/Illinois südwärts beiderseits des Mississippi nach St. Louis/Missouri.

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