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Die Slowakei ist zwar ein kleines Land im Herzen Europas, doch sind seine besonderen Schönheiten recht zahlreich und durch eine schnelle Anreise durch Tschechien leicht zu erreichen. Dank der günstigen Lage an den alten Handelsrouten entstanden in der Ostslowakei  in den historisch bedeutsamen Städten im Laufe der dreihundert Jahre ihrer Blütezeit und als Zeugnis des wirtschaftlichen Reichtums sehenswerte Bauwerke. Um diese ältesten und nach den Kriegen restaurierten Handwerkerhäuser, Rathäuser, Glockentürme und Paläste zu erkunden, gingen wir mit unserem "Vito" auf diese Reise und fanden angenehme Unterkunft auf den akzeptablen Campingplätzen. Einige Beispiele der kulturellen Schätze bewunderten wir in den Städten der Landschaft "Zips" östlich der Hohen Tatra, wo sich in Levoca (Leutschau), Bardejov (Bartfeld), Kezmarok (Kesmark) und Presov (Preschau) die einzigartigen Marktplätze mit zahlreichen Baudenkmälern erhalten haben. Ebenso sind Poprad (Deutschendorf) und Kosice (Kaschau) einen längeren Aufenthalt wert.

Ein schönes Blockhaus-Restaurant lädt zum Verweilen auf der Fahrt zur Hohen Tatra ein.
Die Hohe Tatra ist das höchste Gebirge des Karpatenbogens mit dem "Gerlach" 2655 m ü.d.M.
An die 25 Gipfel sind in der Hohen Tatra über 2500 m hoch und bilden das kleinste Hochgebirge in Europa.
Auf der neuen EU-Autobahn gelangt man von Poprad in die "Zips" nach Levoca (Leutschau).
In der anmutigen Landschaft der "Zips" liegen die Dörfer wie versteckt und scheinen sich an das Terrain angepaßt zu haben.
Leutschau von der Höhe. Links auf einem Berg die Marien-Wallfahrtskirche, die älteste in der Slowakei, damals nach dem Mongoleneinfall errichtet.
Weithin sichtbar ist das Wahrzeichen von Leutschau: die St. Jakobs-Kirche aus dem 14. Jahrhundert inmitten der malerischen Altstadt.
Die große Minoriten-Kirche steht direkt an der Stadtmauer bei einem der östlichen Tore.
Im Zentrum der Stadt stehen auf dem Marktplatz die röm.-kath. St.Jakobs-Kirche, das Rathaus und die Evang.Kirche mit großer Kuppel.
Östliches Kosicer-Stadttor mit der Barockkirche des Minoritenklosters.
Auf dem Weg zur Kirche.
Gelegentlich begegnet man einer Tracht auf dem Markt.
Hornbläser bei einem traditionellen Fest.
Stadtmauer von Leutschau mit der Kirche des Minoriten-Klosters an der Stelle der ältesten Kirche der Stadt.
Barockes Kirchenschiff (1748-1755) mit Szenen aus dem Leben der Heiligen der Franziskaner.
Diese Kirche mit dem Gewölbe ist eine der wenigen erhaltenen Barockkirchen in der Zips.
Stadttor mit der Kosicá-Straße.
Gasse mit renovierten Häusern.
Blick zum Rathaus mit Glockenturm von der Nová-Straße.
Im alten Kinogebäude mit gotischem Eingang befindet sich das heutige Kultur- und Infozentrum. Rechts eines der westlichen Stadttore.
Viele alte Bürgerhäuser warten noch auf die Restaurierung.
Die große Kirche des Minoritenklosters hat vom 17.-20.Jhdt. mehrere Umbauten erfahren.
Mit der Marien-Säule
Das Polentor im Nordwesten der Stadtmauer.
Rückseite des Minoritenklosters an der westlichen Stadtmauer mit Sternwarte.
Auch Gymnasiums-Kirche genannt ist sie eine der größten Gotteshäuser in der Slowakei mit frühen gotischen und barocken Elementen (14.-18.Jh.).
Die Evang.Kirche wurde 1825-37 auf dem Grundriß eines griechischen Kreuzes nach den Plänen des bekannten ungarischen Architekten Michal Pollack gebaut.
Seitwärts unter der riesigen Kuppel sind auf drei Emporen eine wertvolle Bibliothek, ein Archiv sowie die Orgel untergebracht.
Die Haupt-Orgel über dem Eingang der Evang. Kirche.
Die kleine Orgel auf der linken Galerie.
Der große Kuppelbau entstand in Leutschau, als im Zeitalter des Klassizismus einige evang. Hauptkirchen erbaut wurden.
Das übermalte metallene historische Taufbecken.
Altar in der Verlängerung des Kirchenschiffs nach dem Vorbild der früheren Holzbauten der Artikular-Kirchen.
Das Almosen-Holzkästchen in der Evang. Kirche stammt aus der früheren Kirche von 1713-1837.
Das große Altargemälde von Josef Czanczik läßt Christus über das Wasser gehen.
Das Wappen von Leutschau im Rathaus-Museum.
Alte Stadtansicht von Leutschau (im Rathaus-Museum) mit den Gipfeln der Hohen Tatra.
Neben dem Rathaus erhebt sich der Glockenturm vom 17. Jahrhundert, im 18. Jh. umgebaut, und die Basilika St. Jakob als Wahrzeichen der Stadt.
Vor dem Rathaus steht der mittelalterliche Pranger - der Käfig der Schande.
Der früher abseits stehende Glockenturm ist mit dem Rathaus durch einen Torbogen verbunden.
An der Fassade des Rathauses sind in Farben dargestellt:
. . . die fünf Symbole der Bürgertugenden: Mäßigkeit, Behutsamkeit, Tapferkeit, Geduld und Gerechtigkeit.
Hier die zwei Tugenden Mäßigkeit und Behutsamkeit.
Um den "Platz des Meisters Paul" stehen u.a. 60 Bürgerhäuser aus dem 14.-16. Jahrhundert.
Am Haus der Krakauer Kaufmannsfamilie Sebastian Krupek sehen wir über dem Portal das Familienwappen und hl. Figuren zwischen den Fenstern (16. Jhdt.).
Kassettenmalerei am "Krupekov dom".
Das Portal des Mariássy-Hauses zeigt orientalischen Stil (17. Jhdt.) und hat sich bis heute erhalten.
Der innere Renaissancehof mit den Arkaden des 15. Jh. wird renoviert.
Sitzungssaal im Rathaus . . .
mit den Bildern der Stadtväter von Leutschau.
Das Gemälde zeigt eine Sitzung des Stadtrates.
Historische Holztruhe im Rathaus-Museum.
Heiliger Nikolaus (Rathaus-Museum).
Madonna
Heilige
Altar in der Stadt-Kirche St. Jakob in Leutschau (Seitenschiff).
Christus (Rathaus-Museum).
Altar im rechten Seitenschiff von St. Jakob.
Gottesdienst in der röm.-kath. Pfarrkirche "St. Jakob" mit dem Bischof. Der 18 m hohe Hauptaltar wird z.Z. restauriert (Sommer 2013).
St. Jakob (rechtes Seitenschiff) gehört zu den bedeutendsten Denkmälern der sakralen Kunst in der Ostslowakei.
Empore im linken Seitenschiff.
Kanzel
Detail an der Kanzel.
Detail an der Kanzel.
Hinweis auf den großen Meister "Paul".
Seitenportal
Kapitelle
Portal
Der Gekreuzigte im Seitengang mit Fresken
Altar
Detail
Detail
Detail
Detail
Detail vom Altar mit dem Evangelisten Johannes (von 1520)
Detail vom Altar: der hl. Josef.
Madonna von Spisská Nová Ves vom Meister Paul aus Leutschau.
Glasfenster in St. Jakob mit dem hl. Antonius.

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Einen der schönsten Altäre des Leutschauer "Meisters Paul" mit dem Drachentöter St. Georg bestaunten wir in der Kirche von Spisská Sobota ( Georgenberg) bei Poprad (Deutschendorf).

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Die wunderschöne Zipser Landschaft mit ihren Dörfern liegt östlich der Hohen Tatra.
Die Kirche in Zehra ist wegen der wertvollen Wandgemälde interessant.
Die Kirche des hl. Geistes mit Zwiebelturm gehört zum Kulturerbe der UNESCO.
Altar.
Die Ortschaft Spissky Stvrtok mit früherem Minoritenkloster liegt südwestlich von Leutschau.
Wandgemälde in der Kirche von Spissky Stvrtok.
Die gotische Kirche mit der angebauten Kapelle der Familie Zápolsky aus dem 15. Jhdt. - ein Höhepunkt der slow. Gotik.
Nepomuk bei der Kathedrale von Spisská Kapitula.
Wandgemälde in der Kirche von Spisská Kapitula aus dem Jahre 1317, das die Krönung Karl Roberts von Anjou zum König von Ungarn darstellt.
Rechts hält der Erzbischof die Krone, hinter ihm kniet der Zipser Propst. Links krönt die Gottesmutter den König, hinter ihm kniet der Kastellan der Burg.
Die Zipser Burg (Spissky hrad) mit der Kathedrale von Spisská Kapitula ist ein nationales Kulturdenkmal, und bildet zusammen mit dem Kirchdorf Spisské Podhradie eine geschlossene historische Siedlung.
Die zweitürmige Kathedrale aus dem 13. Jhdt. zeigt romanischen und spätgotischen Stil . . . sie ist ein gutes Beispiel in der Entwickling der Architektur.


Der Ort war der Sitz des Zipser Propsttums und des späteren Bistums.
Chorgesang vor dem Hauptaltar des hl. Martin in der Basilika Kapitula.
Chor - Studenten der theologischen Hochschule und unser Blick von der Orgel-Empore zum Hauptaltar.
In dem Gotteshaus befinden sich einige Altäre aus dem 15. und den späteren Jahrhunderten.
Kirchenschiff
Kreuzrippengewölbe über dem Hauptaltar.










Der Uhr- und Glockenturm im Zentrum von Spisská Kapitula, heute Informationsbüro.
Die Ortschaft Spisske Podhradie mit langgezogenem Marktplatz unterhalb der Zipser Burg.
Mit ihrer baulichen Entwicklung vom 12.-18. Jhdt. gehört die Burg zu den größten in Mitteleuropa.
Blick von der Zipser Burg auf die Ortschaft Spisske Podhradie nach Westen.

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Auf dem Weg nach Kezmarok (Kesmark) am Fuße der Hohen Tatra machten wir Halt an bedeutenden Baudenkmälern. Den ersten Platz unter diesen Sehenswürdigkeiten nehmen die "Zipser Glockentürme" ein. Sie stehen frei in der Nähe einer Kirche, haben jedoch in Verbindung mit der Stadtmauer auch einen Festungscharakter. Ihre Größe entstand durch die schweren Glocken jener Zeit. Deshalb sind diese Türme so massiv und niedrig gebaut. Verziert sind sie an den Giebelattiken und durch die Sgraffitos. Diese ostslowakischen Renaissance-Kampanile sind in Europa einzigartig.

Städtchen Vrbov am Fuße der Hohen Tatra.
Freistehender Glockenturm bei der Kirche in Vrbov.
Alter Glockenturm und neuer Kirchturm am Ende der Gasse in Kesmark.
Kirchturm der Heilig-Kreuz-Basilika
Der Renaissance-Glockenturm aus dem Jahre 1591 . . . mit den Gebäuden ehemaliger Schulen daneben.
. . . den man wegen der Sgraffitos als den schönsten Glockenturm der Zips bezeichnet.
Am Zinnenkranz sind die Wappen des Habsburger-Geschlechtes, von Ungarn und Kesmark dargestellt.
Altes Stadttor zum Kirchhof mit den Wappen bedeutender Familien.
Das Rathaus auf dem großen Marktplatz erfuhr in der Zeit des 14.-20.Jhdt. einige Umbauten und ist heute Sitz des Bürgermeisters.
Wo im 15. Jhdt. eine gotische Burg anstelle einer Kirche stand, erfuhr die Anlage im 16. Jhdt. einen Renaissance-Umbau.
In dem Schloß residierte dann die Familie Thököly aus Ungarn. Heute ist dort das Stadtmuseum untergebracht.
Wappen zur langjährigen Geschichte der mittelalterlichen Stadt Kesmark.
Im Hof der Burg-Schloß-Anlage befinden sich die Fundamente einer spätromanischen Kirche des 13. Jhdt.
In der Basilika des Heiligen Kreuzes (erbaut 1444-1498) mit Blick zum spätgotischen Hochaltar.
Im Hauptschrein befindet sich das große Kreuz, darunter die geschnitzten Figuren des hl. Johannes, der Maria Magdalena und Jungfrau Maria.
Die Predella zeigt das geschnitzte Relief mit 11 Aposteln und Christus (hier der rechte Teil).
Detail - in der Mitte Petrus mit dem Schlüssel.
Die den Schrein umgebenden Tafelgemälde zeigen Szenen aus dem Marienleben. Hier die Anbetung der drei Könige.
Der obere Teil der Kanzel ist aus Holz. An der Wand des Seitenschiffs sind die 12 Stationen des Kreuzweges des Schnitzermeisters Cyril Kocúrek angebracht.
Detail der Kanzel mit den geschnitzten Figuren vom Jahr 1633.
Das bronzene gotische Taufbecken wurde in Zips Neudorf im Jahre 1472 für diese Basilika gegossen.
Die schönen Glasfenster wurden von den Bürgern der Stadt gestiftet.
Der Teil eines Barockaltars mit dem hl. Johannes von Nepomuk ist an der Nordwand angebracht.
In der Sakristei befindet sich diese Skulpturengruppe "Metercia - Hl. Anna Selbdritt" vom Ende des 16. Jhdt.
An einer Säule steht die Skulptur der "Jungfrau Maria" mit Jesus, deren Entstehen in die Zeit um 1510 dadiert wird.
An der Säule sind die Reste eines gemalten Altars zu sehen, auf deren Türmchen statt Kreuzen Halbmonde erkennbar sind.
Links im Chor befindet sich das steinerne gotische Sakramentstürmchen mit der vergoldeten Skulptur der Jungfrau Maria im Baldachin aus dem 15. Jhdt.
Im Chor sehen wir zwei Konsolen am Ende von Gewölberippen, die sich gegenüber liegen. Diese Menschengesichter (männlich und weiblich) . . .
weisen mit ihrem dämonischen Ausdruck auf das Gute und Böse, auf die Nacht und den Tag hin.
Über der erwähnten Holzkanzel befindet sich diese kleine Empore mit einer Orgel vom Jahre 1651.
Am Ende des nördlichen Seitenschiffs steht der neugotischen "Altar der heiligen Anna".
Im südlichen Seitenschiff gehört der "Altar der Krönung der Jungfrau Maria" zu den Kostbarkeiten dieser Basilika (16. Jhdt.).
Malereien am Gestühl für die Mitglieder des Stadtrates, die dem 17. Jhdt. zugeschrieben werden.
Diese Bilder an der Senatorenbank stellen musizierende Engel dar.

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Die freistehenden Glockentürme in Spisská Bela und Strázky.

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