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Der "Theodore Roosevelt Nationalpark" in North Dakota erinnert an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika (1858-1919). Gegründet wurde dieses zweigeteilte Reservat zum Schutze der Prärie-Tiere in seinen heutigen Ausmaßen im Jahre 1978 im Gebiet des bereits 1947 eingerichteten Parks in den "Badlands". Die vielen Täler wurden in die farbigen Lehm- und Sandsteinschichten durch den "Kleinen Missouri Fluß" und die zahlreichen Nebenbäche eingegraben.

Im südlichen Teil des Nationalparks steht neben dem Besucherzentrum die erste Blockhütte des Präsidenten Roosevelt aus dem Jahre 1883. Das historische Gebäude wurde restauriert und mit Inventar aus jener Zeit eingerichtet. 

Das Bauwerk wird nach dem damaligen Malteser-Brandzeichen der Ranch . . .
. . . "Maltese Cross Cabin" genannt.

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In der Prärie von Nordamerika leben fünf Arten von den sog. "Prairie-Dogs", von denen die "Black-tailed-Prairiedogs" recht zahlreich im Grasland in ihren Dog-towns beheimatet sind. An der schwarzen Tönung ihres Schwanzendes sind sie leicht zu erkennen. Diese Bilder stammen aus beiden Teilen des Roosevelt-Nationalparks von 2013. Während der Lewis&Clark-Expedition beschrieb Meriwether Lewis von den zahlreichen Gruppen dieser Tiere, aber auch von den großen Herden der Buffalos, Elks und Antilopen ausführlich in seinem Tagebuch.

Eine Bison-Herde nicht weit entfernt von den Eingängen einer "Prairie-dog-town".
Einige Tiere suchen im Grasland nach Futter . . .
. . . und futtern direkt neben der Straße.
Immer wachsam sein bei der Nahrungssuche.
Der fette Präriehund ist auf den strengen Winter gut vorbereitet.

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Die Bisons (amerikanischen Buffalos) fühlen sich frei im Umherstreifen durch den nördlichen und südlichen Teil des Nationalparks. Beide Gebiete liegen an die 100 km voneinander entfernt und sind durch eine gute Straße miteinander verbunden. Diese Büffel sind das größte in Nordamerika lebende Landtier und hier in erfreulich starken Herden anzutreffen. Insgesamt mag es heute in den staatlichen und privaten Weidegründen in Nordamerika 500.000 Tiere geben. Es wird vermutet, daß es vor dem Bau der Eisenbahn an die 30-50 Millionen von ihnen gab. Der erste Bison-Park wurde 1907 in Oklahoma gegründet, dem heutigen "Wichita Mt. Nat. Wildlife Reserve". Um 1900 lebten nur noch wenige hundert Bisons.

Die Buffalos lieben sich zum Schutz vor Insekten im Fell im Staub zu wälzen.
Beide Geschlechter tragen Hörner.
Das Winterfell ist dick und schwer und schützt vor der Kälte.
Sie leben sozial in Herden, sind aber auch Einzelgänger.
Diese mächtigen Tiere schwimmen gut und durchqueren oft tiefe Flüsse.
Ihre natürlichen Feinde sind der Wolf und der Grizzly.
Die Bisons leben zu 90% vom Prairie-Gras.
Bei Gefahr rennen sie mit einer Geschwindigkeit von 35 Meilen.
Die jungen Kälber leben dicht bei der Mutter und werden von ihr verteidigt.
Im Nationalpark leben auch einige Wildpferde.
Das Buffalo-Denkmal aus Eisen vor dem Naturhistorischen Museum in Bismarck.
Bison aus der Nähe im Roosevelt-Nat. Park 2013.

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North Dakota - das Land der Buffalos - erlebten wir von Minnesota westwärts von Fargo auf dem Highway 94 über Bismarck nach Montana fahrend.

Bekannt ist Jamestown mit einer Büffelherde im eingezäunten Farmland und dem 10 Meter großen Bison und anderen Kunstwerken mit Museum . . .
. . . und dem größten Bison-Denkmal der Welt, schon von der Autobahn sichtbar.
Seit 1960 steht das Monument in der Frontier Village als "Dakota Thunder". Ute dient dem Größenvergleich.
In dem Ort dreht sich alles um die Büffel.
Mit etwas Glück sahen wir eines der drei weißen Bisons im hügeligen Grasland.
Im Museum wird die Geschichte der mächtigen Tiere dargestellt.
Anfangs wurden diese Tiere von den Indianern und den frühen weißen Siedlern wegen dem Fleisch, des Fells und der Lederhaut gejagt.
Dann brachten die Lederhäute viel Geld und trugen zum Abschuß bei.
Die jungen Kälber sind viel heller und laufen schon wenige Stunden nach der Geburt mit der Mutter. Die Weibchen sind kleiner, Kopf und Schulterbuckel sind schmaler.
Als die Eisenbahn durch den Wilden Westen fertig war, wurden die Büffel millionenfach aus Sport erlegt und verrotteten. (Darstellung im Museum Bismarck).

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Bismarck und das Natur-Historische Museum nahe des Kapitols.

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