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Auf der Reise durch Norwegen war das "Nordkap" unser Ziel.

Die Hauptstadt Oslo ist der Ausgangspunkt

Die Stabkirche von Heddal ist ein Muß auf der Reise durch den Süden von Norwegen! Von den 28 erhaltenen Stabkirchen ist diese das größte hölzerne Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert. Eine Runeninschrift erwähnt, daß die Kirche der Jungfrau Maria geweiht war. Der Chor ist der ältere Teil, während die Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert stammen. In den Jahren von 1952-54 erfuhr diese Stabkirche eine vollständige Restaurierung.

Die Kirche wurde am 25. Oktober, am Crispianus-Tag, im 13.Jh. eingeweiht.


Glockenturm

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In Telemark war es nicht ungewöhnlich, daß zu einem größeren Bauernhof auch ein Gästehaus gehörte, die wir nahe der Heddal-Stabkirche als gute Beispiele der Blockhäuser in Südnorwegen besuchten. Ein Haus stammt von Listeherad aus dem Jahre 1740, ein anderes älteres Wohnhaus von 1604 stammt vom Bauernhof Ramberg in Tinnegrend. Die Anordnung der Räume war über die Jahrhunderte üblich: Flur, Stube und Schlafraum (kove). Die Malereien im später hinzugefügten Obergeschoss aus dem Jahr 1784 sind von Olav Hansson.

Bauernhof in Telemark nahe der Stabkirche von Heddal.
Zwei Blockhäuser aus dem 18. Jahrhundert.
Sammlung alter Bauernhäuser aus der Ost-Telemark.
Holzkonstruktionen wie bei den Stabkirchen.
Das "Haavestugo" Wohnhaus von 1740 (Listeherad).
Der Prachtraum ("Uppstugo") für besondere Anlässe.
Ein ähnliches Gebäude wurde 1881 dem König Oscar II. geschenkt, und steht im Heimatmuseum von Oslo.
Ein Teil des Inventars wurde von dort kopiert und ergänzt die Volkskunst in Heddal.
Die Betten im oberen Schlafraum benutzten die jungen Mitbewohner des Hauses.
In der "Guten Stube".

König Oscar II. mit Ole Haave, dem Bewohner des "Haavestugo".
Die bunten Malereien fertigte Olav Hansson im Jahre 1784 an.
Detail in der berühmten Rambergstugo mit der Rosenmalerei.
Rambergstugo.
Rambergstugo.
Rambergstugo.
Rambergstugo.

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Im Freilichtmuseum von Heddal erfreuen auch die bunten Volkstrachten der Anne Bamle den Besucher. Diese Textilien-Ausstellung zeigt ihr Schaffen bis ins hohe Alter und die Trachten der Ost-Telemark.  

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Die Stabkirche von Nore ist etwa 800 Jahre alt und hat ihr Aussehen seit 1880 behalten, auch wenn sie umfangreiche Restaurierungen erfahren mußte. Die anderen Stabkirchen stehen in Uvdal und Lom.

Stabkirche von Nore in typischer Kreuzform.
Nore
Nore
Nore mit Friedhof
Eisenring zum Anbinden eines Pferdes.
Alte Stabkirche von Uvdal
Uvdal
Uvdal auf kreuzförmigem Steinsockel.
Altarraum in der alten Uvdaler Stabkirche.
Neue 1893 geweihte Kirche in Uvdal, die 1961-63 umfassend restauriert wurde.
Der Uvdaler Altar 1909/10 von Harriet Backer gemalt.
Harriet Backer lebte von 1845-1932.
Geschnitzte Kanzel mit den Evangelisten.
Motive aus der Wikingerzeit.
Turm der Uvdaler Kirche

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Um eine originalgetreue Kopie der Stabkirche aus dem norwegischen Vik zu bestaunen, fuhren wir auf der Interstate 10 durch den US-Bundesstaat Minnesota westwärts nach Moorhead am Grenzfluß zum benachbarten North Dakota - dem südlich in den Mississippi mündenden Red River of the North. In dieser Zwillingsstadt von Fargo stehen die zwei Attraktionen im Zentrum der norwegischen Einwanderer: die "Hopperstad Stabkirche" und das "Hjemkomst Wikinger Schiff". Das Holzschiff wurde in den frühen 1980iger Jahren von der aus Norwegen stammenden Familie Robert Asp gebaut und segelte sogar 1982 von Duluth über den Atlantik nach Bergen. Die neue Hopperstad-Stabkirche ist hier und die alte aus dem 12. Jahrhundert in Vik am Sognefjord zu bewundern. 

Die Nachbildung der "Hopperstad Stabkirche" zeigt eine der schönsten Holzkirchen in Norwegen.
Das Original steht in der kleinen Stadt Vik am Sognefjord und zeigt hier eine erstaunlich gute Kopie.
Die Kirche in Norwegen entstand am Ende der Wikingerzeit um das Jahr 1140.
Die Schnitzerei am Eingangsrahmen war Vorbild für andere Kirchen in Norwegen.
Umgang
Drachen
1997 begann Guy Paulson mit den Schnitzereien und war damit fünfeinhalb Jahre beschäftigt.
Mit den hölzernen Figuren und Formen standen sie den europäischen Steinkirchen kaum nach.
Die Schnitzereien (hier als Zeichnung) haben symbolischen Charakter.
Die Kirche gehört zu den ersten Basiliken, größer als die bisherigen Holzkapellen der Wikinger.
Eine neue Generation von Holzbaukünstlern schufen diese Stabkirchen nach nordischer Tradition.

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Tosende Wasserfälle und Stromschnellen









Am tosenden "Latefossen".

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Pilze sammeln in den 70iger Jahren.
Auf schmelzender Schneezunge im Juni 2014.
Am "Laegreid-Vatn" (1150 m) mit Steinpyramiden am Ufer.

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Stimmungsbilder an den Fjorden.

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Nur für wagemutige Wanderer am "Kjerag" mit Blick auf den Lysefjord

Fjorde und Fjells mit den Seen



Am "Preikestolen" - die Kanzel 600 m über dem Lyse-Fjord.

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