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Die portugiesische SATA-Fluglinie brachte uns mit ca. 4 Stunden Nonstop-Flug zu den Azoren. Von Frankfurt bis Ponta Delgada befanden wir uns 3.035 Flugkilometer über den Wolken und landeten unter blauem Himmel auf der Insel San Miguel - dem Eingangs- und Ausgangsort für ein Insel-Hüpfen innerhalb des Azoren-Archipels im Atlantik. Der abgebildete ausführliche Reiseführer liegt überall kostenfrei aus.

Neben dem erwähnten Reiseführer weisen wir gern auf ein zweites Buch hin, um noch mehr über die Azoren zu erfahren: die von Andreas Stieglitz ausgezeichnet beschriebenen Inseln in seinem Buch "Azoren - das subtropische Inselparadies". Das Azoren-Inselreich liegt nördlich und südlich des 38. Breitengrades schon in den Subtropen. Wegen der Lage beiderseits des 28. Grades östlicher Länge mußten wir die Uhr um zwei Stunden gegenüber der deutschen Zeit zurückstellen. Die östlichste Insel ist von der westlichsten an die 600 km entfernt, und von der nördlichsten bis zur südlichsten sind es 300 km. In den Sommermonaten sind die jeweils einer der Gruppen zugehörigen Inseln auch per Schiff zu erreichen, insbesondere Faial mit dem Hafen Horta und Pico mit dem Hafen Madalena.

Alle neun bewohnte Azoren-Inseln sind durch die täglichen Flugverbindungen zu erreichen. Wegen der einzigartigen Verschiedenheit dieser Inseln lag uns der Besuch mehrerer Eilande am Herzen. Die Flughäfen sind überschaubar und gemütlich, der im voraus gebuchte Leihwagen steht fahrbereit vor der Tür, wo man ihn in wenigen Minuten vor dem nächsten Flug wieder abgeben wird.

Die ausgesprochen freundliche Bevölkerung lebt stressfrei und trug während unserer alltäglichen Erkundungsfahrten wesentlich zu einem unvergeßlich schönen Erleben bei. Bei jeder Unterkunft, bei der Fahrzeugmiete, an der Tankstelle oder im Restaurant, bei den Fischern im Hafen oder den Menschen in einem Museum, erfuhren wir hilfsbereite Portugiesen und kamen mit Englisch bestens zu recht. 

Freundlicher Empfang im Hotel "Canadiano" in Ponta Delgada von Bruno und Rosa.
Das Hotel ähnelt einem Motel mit großen Zimmern und bequem zugänglichem Parkplatz für den Mietwagen.

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Das Wahrzeichen der Azoren sind die in verschiedenen Farben blühenden Hortensien. Man entdeckt einige der vielen Arten auf diesen Inseln in Weiß, Blau, Rot und Violett. Die Straßen und Wege zwischen den Wiesen werden von dichten Hecken dieser ganzjährig abwechselnd blühenden Pflanze gesäumt. Ähnlich der Wandelröschen wechseln die Dolden die Farbe. Die Kletterhortensie wird 2 Meter hoch und kann mit Hilfe einer Steinmauer sogar über 5 Meter in die Höhe wachsen.

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Und viele andere Blumen, Sträucher und Bäume säumten zu tausenden unseren Weg. Unter ihnen war die Amaryllis Belladonna auf jeder Insel die Krone der Natur.

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Die zwei eindrucksvollsten Nationalparks auf der Insel Sâo Miguel sind wohl der im Westen bei Sete Cidades gelegene Kratersee mit blau-grünem Wasser und der im Osten gelegene Kratersee Lagoa do Fogo.

Lagoa Azul und Lagoa Verde.
Lagoa do Fogo.

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Zu den bekannten Festen auf den Azoren gehört am 5. Sonntag nach Ostern das "Santo Cristo" - Fest auf der Insel des Heiligen Michael. Die Gassen in der Altstadt von Pota Delgada sind dann mit Blumenteppichen ausgelegt, es gibt farbenprächtige Prozessionen, wie einige Bilder von einer Maireise zeigen.

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Die ersten Eindrücke von der Hafenstadt Ponta Delgada.

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Auf den Inseln wird auf geschichtliche Ereignisse, insbesondere an religiösen Stätten, durch große Kachelbilder hingewiesen.

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Und weitere landschaftliche Höhepunkte auf der Fahrt durch den östlichen Teil der großen Insel Sâo Miguel in das Gebiet um Furnas, zu den Tee-Plantagen bei Porto Formoso und an die Küsten.

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