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Bhutan

Bhutan
Bhutan

 

Reiseerinnerungen aus dem Jahre 2008 begleiten uns durch das Königreich Bhutan mit seinen südlich verlaufenden Gebirgszügen im östlichen Himalaya. Es ist eine Reise durch ein weitgehend von der Außenwelt abgeschlossenem Land, eingebettet in den Bergen nördlich von Indien, etwas größer als die Schweiz, doch mit einer sehr viel geringeren Besiedlung.

Die faszinierende Gebirgslandschaft mit einer kristallklaren Luft, die Klöster mit den freundlichen Menschen, sowie die Wälder machen das Land zu einem Paradies. Durch seine geographische Lage kommen nur wenige Besucher in dieses Gebiet, wo hinter den schneebedeckten Kämmen im Norden die Götterburg liegt, an der sich Glaube und Mythos mit der Ehrfurcht des Menschen und den vielen Legenden entzünden. Die Gebirge an der Grenze zu Tibet sind über 7000 Meter hoch und bilden eine Barriere zu China.

Die Reiseroute vom 9. - 22. November 08 verlief von Nordindien kommend über Phuentsholing - Chhukha - Paro - Thimpu - Punakha - Tongsa - Jakar - Thrumsing La Pass (3800 m) - Mongar - Tashigang - Samdrup Jongkhar im Leihwagen mit Chauffeur und Reiseleiter.

Seit dem 8. Jahrhundert prägt der tibetische Buddhismus bzw. die Religion der Lamas - der Lamaismus - dieses Himalayaland.

Stufenweise erhebt sich das Land von Süd nach Nord -
bis zu den Grenzgebirgen mit über 7000 Metern Höhe.
Eine Art der vielen Nadelbäume in der klaren Luft.
Wanderung zum legendären "Tigernest"
Das Kloster "Taktshang Lhakang" liegt 2960 Meter hoch
und 800 Meter über dem Paro-Tal.
Reisekameraden Sigrun und Rainer.
Das legendäre Tigernest in spektakulärer Landschaft.
Tal mit Fluss.
Gigantische Brücke.
Tal im Morgendunst und den typischen Gebetsfahnen auf dem Paß.
Ansiedlung der bäuerlichen Bevölkerung.
Auf der Passhöhe senden Gebetsfahnen die Botschaften an die Götter.
Ausblick nach Norden
Die bhutanischen Festungen "Dzong" stehen meist an strategisch wichtigem Ort im Tal
Begegnung mit einem der Yaks.
Wanderung über einen Steg auf dem Bambusgerüst
Die Lastwagen sind bunt dekoriert.

Es gibt in Bhutan die größeren gemauerten "Chorten" in Glockenform, also einem Stupa (aus dem Sanskrit) ähnlich. Ferner sehen wir kleinere Bauwerke mit einem hölzernen Dach nach tibetischem Vorbild, oder wie nachfolgend die quadratischen Bauwerke mit dem breiten roten Streifen unterhalb des Dachs. Diese "Chorten" sind geweiht und beherbergen im Inneren sakrale Gegenstände wie einen Lebensbaum mit Gebeten, religiöse Schriften oder Statuen. Diese Gedenkstätten symbolisieren die Gegenwart Buddhas, erinnern an Kriegshandlungen, und befinden sich an markanten Orten wie an gefährlichen Brücken oder auf Bergpässen, von denen die bösen Geister vertrieben werden sollen. 

Große Gedenkstätte mit vielen "Chorten" auf einem Paß.
Viereckige Bauwerke nach tibetischem Vorbild. Mit Reisebegleiter Orhinzin.
zum Aufbewahren von geweihten Gegenständen gleich einem Behälter für Opfergaben.
Eine vielfältige und bunte Architektur in den "Chorten"
und Siedlungen mit dem "Dzong", den Tempeln und Klöstern.
Die herrschaftlichen und einfachen Häuser mit dem Wachturm sind sehenswert,
in denen sich die örtlichen Klostergemeinschaften wie hier im Paro-Dzong
sowie die Distriktregierungen befinden.
Die steilen Wände stehen im Einklang mit den kunstvollen Holzarbeiten
mit den farbenfrohen Balkonen und Figuren. Ein "Dzong" besteht aus dem zentralen Turmbau
einem Hof mit den Räumen für die Verwaltung, Küche und den Zellen der Mönche.
Mönche besprechen den rituellen Ablauf für das nächste Festival
und üben die Tänze auf dem Hof des Dzongs.
Tanzschule in einem Kloster.
Pilger mit ihren zahlreichen Arten von handgewebten Stoffen.
Kloster mit der verbindenden Mauer um die geweihten Gebäude.
Mönche
Wie in den benachbarten Himalaya-Ländern entdecken wir auch hier die von Tibet beeinflußte religiöse Kunst.
Die Themen sind der historische Buddha, die Tausend Buddhas und das Lebensrad, sowie die Mandalas mit dem dargestellten Universum . . .
aber auch Heilige, die das Nirvana erreicht haben, göttliche Tänzerinnen oder die vier Wächter der jeweiligen Himmelsrichtung.
In diesem Bild taucht die Erzählung von der "Übereinstimmung der vier geistigen Brüder" auf. Dargestellt sind die 4 Freunde an einem Pfirsichbaum. Der Vogel ist immer zuoberst dargestellt und gilt als glückverheißendes Symbol Buddhas.
Es handelt sich um die Fabel von dem Vogel Rebhuhn, dem Elefanten, dem Affen und dem Hasen. In gemeinsamem Gedankenaustausch haben sie das grundlegende Gebot des harmonischen Zusammenlebens der Lebewesen geklärt.
Diese Fabel aus den alten Sanskritquellen ist in Bhutan sehr volkstümlich und wird überall in Bildern gezeigt, damit der Sinn des friedlichen Zusammenlebens stets in Erinnerung bleibt.

In alter Tradition werden das Jahr über die farbenfrohen rituellen Maskentänze "Tscham" veranstaltet, die das Leben der bäuerlichen Bevölkerung bestimmen. Die Tänze berichten von Buddha und den Gottheiten, deren Geschichten und Legenden aus dem Leben der Heiligen durch die Überlieferungen beim Volk lebendig sind. Zu den Veranstaltungen kommt die Landbevölkerung festlich gekleidet, die tief verwurzelte Religiosität ist den Zuschauern anzusehen. Wir erleben u.a. den Trommeltanz und den Hirschtanz.

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