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Mit Ute am Cape Bluff - Südinsel Neuseeland - im Januar 1993.

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Detlev und Ute von Bienenstamm

(0049) 07251 - 89380

detlev@bienenstamm.de

 

Wie wird man zum Weltreisenden aus Leidenschaft?

60 Jahre mit dem Fotoapparat durch die Kontinente dieser Welt !

Ein dankbares Gedenken an meine Eltern! Sie haben meine Reisen stets unterstützt, und ergänzten die Einzahlungen für meine Altersrente immer lückenlos, wenn ich mal nicht "flüssig" war. Selbst waren sie im begrenzten Radius auch liebend gern "auf Achse".

Seit mehr als 60 Jahren bereise ich viele Länder unserer Erde und will nun die Eindrücke in meiner Homepage darstellen, indem ich einige von den tausenden Dias scanne und durch die neuen digitalen Fotos ergänze. Im Laufe der Jahre umrundete ich mehrmals unseren Globus. Die Ausgangsorte waren Recklinghausen, Radevormwald, Marienheide, Köln, Donaueschingen und seit 1981 Bruchsal.

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Köln-Dellbrück 1937

Von meinen Eltern erhielt ich den Namen Detlev Peter, als ich in Köln am 10. Oktober 1936 das Licht der Welt erblickt hatte. Bereits im Kinderwagen auf dem Dellbrücker Mauspfad muß ich wohl 1937 den ersten Entschluß gefasst haben, in späteren Jahren die Welt zu bereisen. Doch zunächst folgten die Kindergärten in Köln-Dellbrück und nach Umzug in Coswig bei Dresden. Die Schuljahre erlebte ich nach der Flucht 1945 im Dorf Mainzlar bei Gießen, nach dem Neubeginn 1946 in Düsseldorf und ab 1952 in Recklinghausen. Die Lehre als Maschinenbauer, verschiedene Praktika in Remscheid und im Bergischen Land waren sehr gut gewählt, so daß ich meine späteren Fahrzeuge fachgemäß behandeln konnte.  In Bingen am Rhein absolvierte ich noch den Besuch einer Handelsschule und konnte ab 1970 als selbständiger Reiseunternehmer davon bestens profitieren. Doch eigentlich beabsichtigte ich den Abschluß des Maschinenbau-Studiums, aber es kam nicht dazu, weil mich ein Angebot der Firma Hochtief nach Baghdad lockte, wo ich von 1957-58 auf einer Baustelle am Tigris bis nach der Revolution von 1958 tätig war. Nach dem Verkauf meiner 500er BMW reiste ich ein Jahr als Tramper durch Afrika und arbeitete nach Heimkehr zwei Jahre in Köln, um meine nächsten Auslandstouren zu finanzieren. Auf den weiteren Reisen machte ich im Laufe der Jahre viele Fotos, anfangs für die Eltern, die selbst nicht so weit verreisen konnten, später für meine Diavorträge.

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Meine Eltern, gebürtig aus Danzig und Berlin, gehörten mit uns beiden Jungens zu jener Nachkriegsgeneration, die sich in den Jahren ab 1950 nach den südlichen Ländern, wozu auch Österreich und die Schweiz zählten, doch insbesondere nach den oberitalienischen Seen, der Riviera und der Adria sehnten. Mit dem ersten Auto erlebten wir auch Frankreich und fuhren über die Alpen nach Mailand. Mit dem ersten Reisepaß besorgte man sich damals auch für die Nachbarländer noch ein Visum und sammelte die Stempel von den Grenzkontrollstellen. Durch die "Via Mala"- Schlucht  führte nur eine abenteuerliche Piste, es gab noch keine Asphaltstraße. Das war einmalig schön und interessant. Die Bilder, die gesammelten Wimpel, Postkarten und Bierdeckel gehörten zu unserem Leben - und natürlich auch eine originelle Flasche Chianti !

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Die Fotos von den ersten Reisen fanden ebenso Anklang bei den Schulfreunden wie  auch bei deren Eltern. Meine Tagebücher wurden ausgeliehen und die Reiserouten mit einem Atlas nachvollzogen. Ich spürte das Interesse und beabsichtigte mehr Fotos von den nächsten Reisen mitzubringen. So entstanden meine ersten Farbdia-Serien. Im Laufe der Jahre eroberte ich an die hundert Länder per Rucksack, mit dem Fahrrad, per Bahn und Autostop, mit dem Motorrad, im VW-Käfer und VW-Bus, mit dem Motorhome und Omnibussen und natürlich auch mit dem Flugzeug oder per Schiff. Seit 1970 war ich als selbständiger Reiseunternehmer durch die Länder Europas und auch zu fernen Reisezielen unterwegs. In Lichtbild-Vorträgen begeisterte ich viele hundert Menschen in ganz Deutschland von Schleswig-Holstein bis in den Süden und über die Grenzen hinaus in Südtirol bei Vereinen, kirchlichen Einrichtungen, Schulen, VHS und dem Leserdienst von Zeitungen. Durch die Reiseberichte wurde mancher Zuhörer zu einer eigenen Reise angeregt. In Bremen wurde von jungen Leuten sogar eine einjährige Expedition von Ägypten bis Kapstadt ins Leben gerufen. Noch heute im Jahr 2016 folgen Bekannte gern unseren Reiseideen in die weite Welt. In diesem Sinne war mein Leben, allein oder mit Partnern, eine wunderbare glückliche Fügung und soll durch meine Erinnerungen noch lange Zeit bestehen bleiben.

1952 ging es von Recklinghausen mit dem Fahrrad zum Bodensee und ins Walsertal, auch über die Alpen nach Venedig. Als Pfadfinder lernte ich das Zelten und die Freuden am Lagerfeuer kennen, und schlief das erste Mal in Jugendherbergen, weshalb mir die Eifel mit Burg Blankenheim in so lebendiger Erinnerung geblieben ist. Mit meinem Bruder und Jugendfreunden nutzte ich jede Ferien für eine Reise und war glücklich über den einfachen Fotoapparat. Zu Beginn entstanden die SW-Fotos mit einer Voigtländer, dann wechselte ich zu einer Leica, es folgten eine Edixa, Minolta, Canon, Nikon F65 und schließlich eine Sony für die neueren Digitalfotos. 

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Mit dem Schiff von Italien nach Jugoslawien. Mein Bruder Egbert (rechts im Bild) verbrachte in späterer Zeit nach seinem Ingenieur-Studium 26 Jahre in Hong Kong und verabschiedete sich zur letzten Reise im Juni 2015. Seine Ruhestätte fand er in Königstein im Taunus.

Wir nahmen die Fähren von Italien hinüber nach Jugoslawien oder bis Griechenland, nach Ägypten, Tunesien oder Marokko. Meine Eltern unterstützten diese Reisen insbesondere durch die Reisebücher von Heinz Helfgen (mit dem Fahrrad um die Welt), A.E. Johann, Hans-Otto Meissner, Otto H. Klingele, Max Reisch (mit dem Motorrad nach Indien) und vielen anderen Globetrottern, den Schriftstellern Eckart Peterich, Gustav Mensching, James Michener bis hin zu den Büchern von Peter Scholl-Latour. Durch diese Reiseliteratur, Bildbände und gesammelten Berichte war ich auf die Länder gut vorbereitet, so daß meine ersten Dia-Vorträge entstanden. Sozusagen auf den Spuren von Peter Bamm erkundete ich die "Küsten des Lichts" und die "Frühen Stätten der Christenheit". In den 60iger Jahren lauschte ich jeden Sonntag den Reiseberichten von Peter Bamm am Radio, die mir als Wegbereiter in das östliche Mittelmeergebiet unentbehrlich wurden. Der Radius wurde größer, als ich mit dem Motorrad auf den "Spuren des Apostels Paulus" bis nach Jerusalem vordrang, um neue Vortragsthemen zu erarbeiten.

In Olympia 1955.

Im Jahre 1955 folgten die Reisen per Autostop bis nach Sizilien, Griechenland und die Türkei. Die Zeitung in Recklinghausen schrieb am 20. August 1955 eine Reportage mit der Überschrift: "Globetrotter aus Leidenschaft". Während ich mit anderen wirklich "um die Welt-Reisenden" in Ankara eine Tageszeitung auf der Straße verkaufte, notierten wir alle zur Erinnerung auf ein Blatt: "im Jahre 1960 treffen wir uns in Hawaii wieder". Es hat zwar ein paar Jahre gedauert, aber die Wünsche gingen in Erfüllung. Schließlich erkundete ich die Pazifische Inselgruppe 21 mal auf dem Wege nach Neuseeland privat und mit Reisegruppen.

 

 

 

Begegnung mit Globetrottern in der Jugendherberge von Istanbul 1955.

Am Bosporus traf ich auch Kurt Gil Schlesinger, der auf dem Weg von Israel nach Deutschland war. In einer Bar verdiente er das Geld für seine Reise. . .
. . . und heute als Künstler in Deutschland bekannt, feierten wir unser Wiedersehen 2011 in Speyer.

Während meiner Praktikantenzeit bei der BSI (Bergische Stahl-Industrie) in Remscheid betreute ich als Mitglied der CDG (Carl Duisberg Gesellschaft) dort und später in Köln einige Studenten aus verschiedenen Ländern, so daß auch ein in Radevormwald praktizierender Inder die Begegnung mit dem weltumradelnden Landsmann mit großem Interesse erlebte.

Als der Weltreisende Heinz Helfgen von seiner zweieinhalbjährigen Reise "Mit dem Fahrrad um die Welt" im Jahre 1953 nach Düsseldorf wohlbehalten heimkehrte, ging ich in Recklinghausen zur Schule und verschlang sozusagen seine Bücher. Leider habe ich diesen Abenteurer persönlich nicht kennengelernt. Jedoch begegnete mir auf meiner viermonatigen Tramptour in Athen der ebenfalls um die Welt radelnde indische Prinz Misrelal Jayaswal aus Chas Manbhum Bihar, einer Provinz nördlich von Kalkutta. Er reiste mit seinem Fahrrad von 1952-57 um die Welt. Als Schüler von Mahatma Gandhi trug er ein weißes Gandhi-Käppchen und schmückte seine dunkle Nehru-Weste mit den Orden der besuchten Länder. Die in Indien üblichen Kasten-Begriffe hatte er abgelegt und suchte die Völkerverständigung. Seine Weltreise begann er mit 29 Jahren als ehemaliger Schulinspektor. Er hatte bereits viele Staatsoberhäupter und Minister besucht, als wir uns in Athen begegneten. Meine Reise führte noch in die Türkei, während dessen M. Jayaswal durch die Balkanländer nach Rußland fuhr, und wir uns bei seiner Reise über Polen in die BRD in Bonn wiedersahen. Bis dahin hatte er in drei Jahren 25 Staaten besucht und 54.730 Kilometer zurückgelegt.

M.Jayaswal auf seiner Weltreise 1955 als Gast in Radevormwald.

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Ankunft am Simeon-Kloster.

Mein Besuch der griechischen Klöster in der Mönchrepublik Athos gehört mit zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im östlichen Mittelmeergebiet. Denke ich an den deutschen Schriftsteller Johann Paul Friedrich Richter, der sich Jean Paul nannte (1763-1825), fällt mir einer seiner Sprüche ein: "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können".

Auch stammt von ihm: "Reisen ist leben, wie umgekehrt Leben reisen ist".

Es ist Gottes Freude, jedem von uns zu geben, was er braucht. Uns seine Liebe zu geben, ist seine höchste Freude.

Logie und Verpflegung waren in jedem Kloster für einen Tag frei.
Athos-Mönch bei der Vorbereitung einer Mahlzeit.

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Seit meinem Führerschein unternahm ich mit der DKW 350, die mein Vater bei Kriegsende in Düsseldorf beschafft hatte, mit Kameraden Ausflüge in die Umgebung von Recklinghausen und den Rhein entlang bis Bingen. In Recklinghausen absolvierte ich die Maschinenbaulehre und in Bingen besuchte ich die Handelsschule. Während des 1. Semesters der dortigen Ingenieur-Schule trat ich der Verbindung "Holsatia" bei. Die Ausflüge in die Umgebung führten mich auch dem Flüßchen Nahe aufwärts nach Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein. Von einem dieser nachhaltigen Erlebnissen blieb mir die Tochter Bianca erhalten, die heute nach ihrer beruflichen Laufbahn über Wiesbaden zur Insel Mallorca als Steuerberaterin tätig ist.

Diesen hinter mir sitzenden Jugendfreund, dessen Namen ich vergessen habe, fand ich bisher nicht wieder. Das Foto entstand wohl in Bingerbrück, wo ich zur Untermiete wohnte.

Alte Postkarte von Bad Münster am Stein um die Jahrhundertwende.

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Mit dieser Wehrmachtsmaschine DKW 350 und einem neuen Steib-Beiwagen fuhr ich 1956 mit dem Reisefreund Wolfgang Hoffmann aus Radevormwald über die Alpen nach Jugoslawien an die Adria. Wir erlebten die verkehrsarmen Gebirgspässe und genossen die Abende mit Lagerfeuer neben dem Zelt.  Der Kochtopf war zu jener Zeit wichtiger als der Sturzhelm! Auf einer zweiten Reise durch das nördliche Jugoslawien zwischen Istrien und Subotica verkaufte ich das Motorradgespann auf dem Heimweg in Maribor und fuhr mit der Eisenbahn über Graz nach Hause.

H u r r a !  Das Internet macht's möglich. Nach so vielen Jahren fand mich Wolfgang Hoffmann am 30. Juni 2013 durch Zufall wieder !

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Ein Fotostop vor der römischen Arena in Pula/Istrien im Sommer 1956.
Unser mit Fähnchen geschmücktes Zelt im Schatten an der Adria.
Irgendwo in Kroatien hatten wir eine Reifenpanne. Wolfgang flickt den Schlauch.
Wiedersehen am 3.8.13 in Bad Godesberg. Beide sind wir im 77. Lebensjahr.

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Mit dem Motorrad von Radevormwald durch die Länder Jugoslawien, Griechenland, Türkei, Syrien und Jordanien nach Jerusalem. Die Altstadt von Jerusalem gehörte 1956 noch zu Jordanien.

Mit dem Buch von Peter Bamm "Frühe Stätten der Christenheit" im Gepäck, blickte ich von der Kuppel der Hagia Sophia im alten Byzanz, dem heutigen Istanbul, über die Dächer bis zu den Horizonten der Jahrtausende, vergegenwärtigte mir im Osten das Schwarze Meer, die Krim, den Kaukasus und das Kaspische Meer, im Süden Pergamon, Troja und Ephesus, Tarsus und Antiochien, Alexandrien und den Sinai, im Westen Philippi, den Berg Athos, Athen und Rom. Eine unglaubliche Geschichte lag mir zu Füßen, die ich bereisen und erleben wollte. Mit der 500er BMW folgte ich den Spuren von Alexander dem Großen und den Kreuzrittern in den Nahen Osten, war dann inzwischen verheiratet als Reiseleiter drei Jahre bei Rotel-Tours beschäftigt, und fuhr ab 1970 mit meinen Bussen zu den bedeutenden Kulturen in Mesopotamien, im Iranischen Hochland bis zum Hindukusch in Afghanistan und dann auf dem Landweg nach Indien und Nepal. Ab 1978 kamen die Gebiete von Nordamerika, Südamerika und Australien mit Neuseeland hinzu. In Afrika waren neben den Sahara-Gebieten die Länder Südafrika, Namibia und Äthiopien unsere begehrten Reiseziele.

 

 

 

 

 

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Im Oktober 1958 traf ich in Kairo in der Jugendherberge mit anderen Reisekameraden zusammen.  Auf der Spitze der Cheops-Pyramide, die man damals besteigen durfte, hielten wir uns im Bild fest. Links sitzt Hugo Keip aus Essen, der mit seinem Fahrrad in Ägypten war, in der Mitte ist unser ägyptischer Freund und Journalist Saad, und hinter mir der Weltreisende Dieter Bindzus.  Mit dem ersparten Geld aus Baghdad reiste ich den Nil aufwärts bis zum Victoria-See, erlebte den Sudan, die Länder Ostafrikas mit der Besteigung des Kilimandscharo, trampte kreuz und quer durch den Congo, und trat Ende 1959 von Angola aus die Heimreise über Teneriffa und Portugal zurück nach Radevormwald an. 

 

In Kairo hatte ich mit Hugo für eine Woche einen alten "Austin" gekauft, mit dem wir die im Jahre 1958 nur etwa 4 Mill. Einwohner zählende Stadt am Nil erkundeten. Auf den Reisen stand ich stets durch die Deutschen Botschaften in Kontakt zu meinen Eltern, empfing und versandte dort meine Briefe. Wir können uns wie viele andere Weltreisende zu den Helden zählen, denn wir meisterten unser Leben ohne Internet und Handy, und erreichten jeden gewünschten Ort ohne Navi !

 

Hugo mit dem "Austin" vor der Deutschen Botschaft in Kairo (Oktober 1958).

 

Am 11. November 2010 feierten wir unser Wiedersehen bei Hugo und seiner Frau in Essen.

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Dieter Bindzus traf ich in den nachfolgenden Jahren mehrmals, auch erkundeten wir gemeinsam den Pyrenäen-Staat Andorra im VW-Käfer meiner Eltern. Nach dem Studium war er bis zum Jahr 2013 Akademischer Direktor für das Jugendstrafrecht an der Uni in Saarbrücken und kam bis zu seinem Ruhestand mit seinen Vorträgen weit in der Welt herum.

Das Foto zeigt ihn im März 2004 am Grand Canyon.

Begegnung bei der Einreise im November 1958 in den Congo (damals Belgisch-Congo).

Im erstbesten Hotel nach der Grenze zum Congo erfreuten wir uns beim Bierchen. Rechts im Bild Eugen Kälberer aus dem Kreis Göppingen.
Hier zeigt Eugen bei einem Wiedersehen im Jahr 2010 seine selbst gefundenen und bearbeiteten Raritäten von der Schwäbischen Alb.

Bevor ich mit dem Schiff die Heimreise nach Europa antrat, malte ich die Wege durch Afrika in der Hafenstadt Luanda/Angola auf mein Zelt. Diese frühen Reisebilder erscheinen auf der Homepage in den Ländern Zentralafrikas. Vom Congo brachte ich die Meerkatze "Coco" mit, die dann 17 Jahre im Haus meiner Eltern in Marienheide lebte.

Mein Zelt im Hafen Luanda/Angola.
Als Jeepfahrer durch den Norden vom Congo.
Bei den Pygmäen im Ituriwald/Congo.
Zu Fuß oder Warten auf das nächste Auto.
Einige Tage reiste ich mit einem Schweizer. Wegen seinem Wimpel dachten viele Einwohner, wir seien vom Roten Kreuz und hätten Medikamente im Gepäck.
Die Meerkatze Coco fand ich als verletztes Baby in dem Dorf Kapanga, heilte die Wunden und gemeinsam zogen wir durch Zentralafrika.

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Mit Helmtraud 1964 auf großer Fahrt um das östliche Mittelmeer.

Auf sandiger Piste in Lybien.
Freundliche Kontrolle in einem lybischen Wüstenfort.

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Drei Jahre lang bereisten Helmtraud und ich mit unseren Vorträgen Deutschland, dann wurde ich Reiseleiter bei "Rotel-Tours" für die Länder des östlichen Mittelmeeres, und  wurde schließlich dazu angeregt, mit eigenen Fahrzeugen den Reisegruppen die "Schöne weite Welt" zu zeigen. Vom Reiseleiter stieg ich zum Reiseunternehmer auf und führte über 30 Jahre lang viele Reiselustige durch alle Länder Europas und die fernen Erdteile.

Während einer Reise durch die Türkei begegneten wir in Ephesus der geführten Gruppe eines "Rollenden Hotels" und wurden vom damaligen Reiseleiter "Schöttle Bay"  ermuntert, doch mal in Tittling bei Passau vorzusprechen. So wurden wir als Reiseleiter-Ehepaar engagiert und schrieben neben kleineren Reisen das neue Programm für die Fahrt von Marokko über Algerien-Tunesien-Lybien nach Ägypten. Diese Reise begleiteten wir mit der Anreise über Spanien durch Nordafrika vom Westen bis an den Nil und zum Sinai mit dem Roten Meer. Das war die erste Rotel-Reise im Winter 1966 nach Ägypten! Die Reisegruppen wechselten nach drei-vier Wochen auf der langen Reise durch Nordafrika. Einige Teilnehmer waren auch durch mehrere Länder mit von der Partie. In Kairo filmte uns das Ägyptische Fernsehen und der Boxer Mohammed Ali besichtigte das Rotel-Gespann bei den Pyramiden. Seinen weichen Händedruck habe ich bis heute nicht vergessen.

In den Jahren 1967 und 1968 folgten Reisen nach Portugal, Süditalien und Sizilien, durch die Türkei nach Syrien und Jordanien mit Jerusalem. Als Assistenten von Dr. Max Reisch erlebten wir Persien und Afghanistan im "Rollenden Hotel".

Auch hab' ich mir recht oft im Leben durch Bemerkungen und Scherze den Mund verbrannt, und ich glaube wohl, daß ich es wieder tun würde.

 

 

 

 

 

Wiedersehen mit Herrn Georg Höltl in seinem Museumsdorf "Bayerischer Wald" bei Tittling vor seinem ersten Reisebus aus dem Jahr 1945.

(Foto vom 17.Juli 2013).

Helmtraud in der Rotelküche bei den Pyramiden von Gizeh 1966.
Begegnung mit einem Bären in der Türkei auf der Reise nach Jerusalem 1966.
Auf der Fahrt nach Afghanistan bei den Nomaden im persischen Belutschistan.
Drei Jahre von 1966-1968 im Rotel unterwegs durch Nordafrika, Südeuropa und Vorderasien.

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Mit meinem ersten Bus mit eingebauten Schlafkabinen und Küche im Herbst 1970 auf dem Weg nach Iran - Afghanistan und Indien.

Der Berg Ararat auf dem Weg nach Indien 1970/71
Mittag in Dogubayazit in der Osttürkei 1974
In Ghazni auf dem Weg nach Kabul 1977
Mit dem Motorhome in Island 1982

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Unsere Tochter Diane erlebte in den Schulferien einige unserer Reisen. Entsprechend der jeweiligen Jahreszeit zu Ostern, im Sommer, Herbst oder zu Weihnachten sah sie einige Länder in Europa, in Amerika oder in Nordafrika. In Ägypten feierte sie vor Ramses II. in Abu Simbel ihren 8. Geburtstag. Mit 13 lernte sie die Schönheiten der Sahara in Algerien kennen.

Diane zwischen den Beinen des großen Ramses.
Auf der Schiffsschaukel in einem ägyptischen Dorf.

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Während einer Algerienreise kauften wir von einem Beduinen für eine Mark den Wüstenfuchs (s.Algerien).
Diane war traurig, als wir dem Fennek am nächsten Tag die Freiheit mit ungewissem Ausgang schenkten.

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Auf der 21. (diesmal privaten) Fahrt durch Island 2006.
Begegnung im Zoo von Perth/Westaustralien 2009.

Wir wünschen viel Freude an unseren Reiseerinnerungen, die in den kommenden Monaten weiter ergänzt werden.

 

Mit einem Linksklick wird jedes Bild vergrößert.

 

 

Mit Ute in Machu Picchu/Peru 2008

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Nach vielen vorherigen Reisen durch Italien noch einmal auf den Spuren der Griechen rund um Sizilien im Frühjahr 2010 im Tempel von Selinunte.

Im April/Mai 2011 folgten wir in Usbekistan den Spuren des Timur Lenk (Tamerlan) in seiner Residenzstadt Samarkand, sowie den anderen Völkern früherer Großreiche in Zentral-Asien. 

Die Höhepunkte dieser Reise erleben wir nochmals bei Usbekistan:

Taschkent, Kokand, Fergana, Chiwa, Buchara, Samarkand, Shakrisabz und Termez.

Timur-Denkmal in Samarkand

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Begegnung anläßlich unserer Reise zu den Flüssen Mississippi und Missouri im Oktober 2011 mit Prof. Michael Miller, Direktor der Bibliothek der State Univerity of North Dakota, dessen Arbeitsbereich die Geschichte der in die USA ausgewanderten Deutschen aus Russland ist.

Versenden der Post an unsere Freunde auf dem Weg zur Quelle des Mississippi in Minnesota.

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In der klimatisch günstigen Reisezeit von Ende Mai bis Mitte Juni 2012 erkundeten wir Irkutsk und den Baikalsee in Mittelsibirien, erlebten die "Transmongolische Eisenbahn" mit Zwischenstop in der Mongolei mit der "Gobi", und flogen nach vier Wochen von Peking heim.

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Seit unserer Reise zu den Naturreservaten in Costa Rica im Januar 2013 haben wir Freunde im Norden von Californien. Es sind die bekannten Natur- und Tierfotographen Mike und Leslie mit ihren hervorragenden und preisgekrönten Vogelbilder, die zur Erinnerung an unsere Begegnungen in einigen Reiseschilderungen angefügt sind.

Puffins - Papageientaucher auf Island 2013 (©mabp 0415). Siehe mehr von Mike Anderson Bird Photography unter Costa Rica, Hawaii, Island und USA.

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Leslie und Mike auf ihrer Winterreise im Februar 2015 in Ontario/Canada, wo sie insbesondere die spektakulären Schnee-Eulen fotographierten.

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Die Erinnerungen an unsere letzte Reise in ein Land auf dem afrikanischen Kontinent haben wir unter "Sudan - Nubien" festgehalten.

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Mit einer Reise auf der "MS Nordstjernen" im norwegischen Svalbard - im deutschen Sprachgebiet unter Spitzbergen bekannt - erreichten wir im Juni 2016 den nördlichsten Ort unserer vielen Weltreisen.

Mit dem Maskotchen des Hotels "Coalminers" in Longyearbyen/Spitzbergen.
Die "MS Nordstjernen" beim Anlegen in der russ. Kohlenbergbau-Siedlung Barentsburg/Spitzbergen.

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