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Jordanien

Jordanien
Jordanien

Die erste Reise nach Jordanien fand mit dem Motorrad im Jahre 1956 statt, die zweite dann mit dem VW im Jahre 1964, die dritte als Reiseleiter im Bus 1966, als die Altstadt von Jerusalem noch zu Jordanien gehörte. Die vierte Reise in diese Region wurde durch den Krieg von 1967 in der Türkei umgelenkt und führte nach Afghanistan. Seit dem haben sich die Orte und insbesondere die Hauptstadt Amman infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs dermaßen verändert, dass wir auf der letzten Reise im Jahre 2010 von den zuvor oft besuchten Stätten kaum etwas wiedererkannten.

Von Damaskus kommend wird man als ersten Höhepunkt die römische Ruinenstadt Jerasch kennen lernen.

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Die Ajloun-Burg liegt weithin sichtbar auf einem Hügel 25 km westlich von Jerash. Sie wurde von Amir Izz al-Din Usama, dem Heerführer von Salah al-Din (Saladin) in den Jahren um 1184 erbaut, sozusagen als Festung gegen die Kreuzritter und zur Kontrolle der Handelsstraße zwischen Syrien und Jordanien. Der Mameluken Commandant Aibak Ibn Abdullah erweiterte die Burg in den Jahren 1214-15, und Ende des 13. Jh. gehörte sie dem Herrscher von Damaskus und Aleppo, Salah al-Din Yousef Ibn Ayoub. Das kleine Museum innerhalb der Mauern beherbergt einige wunderschöne Gegenstände aus der frühen islamischen Zeit.

Die Burg Qala'at al Rabadh war ein wichtiger Stützpunkt
in der Kette von Festungen zur Abwehr der Kreuzritter
Ein Beispiel der mittelalterlichen Baukunst
von Festungen des frühen arabisch-islamischen Militärs
mit vielen Schlitzen im Mauerwerk für die Pfeile
und weitem Blick über das Bergland von Ajloun
Ursprünglich befanden sich vier Türme zur Abwehr
umgeben von einem 16 Meter breiten Graben
Die Mameluken erweiterten die Festung 1214-15
Ende des 13. Jh. gehörte sie dem Herrscher von Damaskus und Aleppo

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P e t r a  -  die rosarote Felsenstadt der Nabatäer, ist mit ihren rund 800 historischen Bauwerken die größte Attraktion im Königreich Jordanien. Diese einstige Hauptstadt der Aramäer liegt nördlich des Golfes von Aqaba auf dem Wege zum Toten Meer. Sehr geschützt inmitten von hohen Felsen gab dieses Hochtal zahlreiche archäologische Funde aus der Jungsteinzeit preis. Diese frühe Siedlung ist demnach so alt wie die Zeit! Hier führten schon die alten Karawanenwege vorbei, auch die Weihrauchstraße, und verbanden Griechenland und Rom, Syrien und Ägypten mit dem fernen Indien und China. Wandern wir einen Tag durch die einstige Oase, die durch ein ausgetüfteltes Bewässerungssystem mit hunderten von Zisternen in ihrer Blütezeit bis zu 40.000 Einwohner beherbergen konnte. 

Blick über den Ort Wadi Musa nach Westen
wo inmitten der Berge "Petra" verborgen liegt
und der Duft von Jasmin-Blüten die Luft erfüllt
mit dem Blick zur Schlucht, dem Weg zur Stadt der Nabatäer
vorbei an den Gräbern mit den Stufenfassaden
oder den Pyramiden-Fassaden außerhalb der Stadt
sowie kubische Grabbauten aus den Jahrhunderten
zahlreiche leere Grabtürme
Eingang zur Schlucht - auch "Siq" genannt
einer der sieben Wege nach Petra mit 80 m hohen Felswänden
der zu Fuß oder per Droschke ein besonderes Erlebnis ist
mit plötzlichem Blick auf das "Al Khazneh" - sog. Schatzhaus
mit den in den Fels angelegten Wasserleitungen
und verharrt ehrfurchtsvoll vor der monumentalen Fassade
des "Schatzhauses" am Beginn der Nabatäer-Stadt
mit gut erhaltenen aus dem Fels gemeißelten Giebeln
Säulen und ornamentalen Verzierungen
und Kapitellen mit Pflanzen
Gewaltige Fassadengrabbauten auf dem Wege zu den Ruinen
mit Ute zum Vergleich der mächtigen Bauwerke
mit den Nabatäischen, griechischen und römischen Einflüssen
prägen die Stadt, in der einst 40.000 Menschen lebten
und die Stadt mit pulsierendem Leben erfüllten
Ruinen einer damals blühenden Karawanenstadt
und ein Theater wie in jeder römischen Stadt benötigten
Die Eingänge und ganze Gebäude beeindrucken
durch die farbige Einlagerung mit organisch geformten Farbmustern
die durch die Mineralien von gelbem Schwefel,
weißem Quarz, sowie braunem und blauem Eisen und Kupfer entstanden
Faszinierendes Farbenspiel
Farben
Farben
und der Sand wird in Flaschen verkauft
vor den Augen des Besuchers zu Pulver zermalen
Kamele kauern im warmen Wüstensand
und warten auf müde Touristen
neben der einstigen Hauptstraße im Zentrum von Petra
mit dem Forum und Säulen einstiger Kolonaden
das "Schatzhaus" jedoch ist der Höhepunkt und Kulisse für manchen Film
auf westlichem Wanderweg gelangt man durch eine lebensfeindliche Steinwüste
schließlich mit letzter Kraft zum
sogenannten "Kloster - El Deir", einem nabatäischen Tempel
mit der größten Fassade von Petra aus dem 1. Jhdt. n.Chr.
und weiteren Ruinen der ausgedehnten Stadt
mit Blick über die Steinwüste zum westlichen Wadi Araba
und wahrlich - wenn man diese alten Gebäude erlebt -
sie sind so alt wie die Zeit ! Hier waren die Könige
von Petra zur letzten Ruhe beigesetzt.

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Von der Hauptstadt Amman liegen inmitten des heutigen Häusermeeres  die Ausgrabungen der Zitadelle, und ihr zu Füßen die teilweise noch vorhandene Altstadt mit dem antiken Theater und den Museen.   Im Jahre 2010 leben hier etwa die Hälfte der sechs Millionen Einwohner des Königreiches Jordanien.

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Naturparks Ajloun und Dana - Jordan und Totes Meer

Wanderung durch das Buschland im "Ajloun"-Naturschutzpark westlich von Amman.
Mit den immergrünen Bäumen und Sträuchern.

In einem nördlich von Petra gelegenen Tal befand sich die Vorstadt Beidha, ein frühes Zentrum der Agrarwirtschaft an der alten Karawanenstraße zum Wadi Araba und nach Negeb und Gaza. Die enge Schlucht "Siq al-Barid" war eine bedeutende Zwischenstation für die Händler mit ihren Tieren, denn es waren eine Anzahl Zisternen und Speisehallen vorhanden, deren Ruinen wir besuchten.

Übernachtung im Amarin Camp in Klein-Petra.

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