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Lettland

Lettland mit der Hauptstadt Riga
Lettland mit der Hauptstadt Riga

Die Domus Rigensis Tage in der Hauptstadt von Lettland standen im Sommer 2008 ganz im Zeichen des Sängerfestes, so daß wir bei beiden Veranstaltungen viele fröhliche Eindrücke sammeln konnten. Im Haberland-Saal des Museums für Stadtgeschichte und Schiffahrt, gleich um die Ecke neben dem Dom, trat der gemischte Chor der Rigaer Business School mit dem Dirigenten Einars Verro auf, wobei u.a. das wunderbare Lied "Gott, segne Lettland" - die Nationalhymne der Republik Lettland von Karlis Baumanis - erklang. Die Sangesfreude klang schon im 19. Jh. von Deutschland in die Baltischen Länder herüber. Damals wurden viele Gesangvereine gegründet und von den deutschen Traditionen beeinflußt. Es entstanden die deutsch-baltischen Sangeswettbewerbe und somit die lettischen Sängerfeste, wie auf alten Prospekten in Museen zu sehen ist. Die Rigaer Liedertafel hat immerhin eine 175 jährige Geschichte.

Die alte Postkarte erzählt vom lettischen Sängerfest
und Prospekte von 1926 kündigen in Dobele das Fest an
Auftritt mit dem Dirigenten Einars Verro im Haberland-Saal
In den Gesichtern sieht man die heitere Feststimmung
Die blumengeschmückten Sänger und Sängerinnen
trafen sich in ihren Trachten aus dem ganzen Land
in Riga in der Nähe des Domes und an der Düna/Daugava
und zogen den ganzen Tag durch die Innenstadt
es war wie eine heitere Demonstration ihrer nationalen Verbundenheit -
der sie auch während der düsteren Sovjetzeit unermüdlich anhingen

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Eindrücke vom Johanni-Fest in Libau/Liepaja und in Riga mit dem großen Sängerfest "Liga" im Sommer 2008. Wir waren in Begleitung von Ilga Vitale (zweites Bild rechts, Vorsteherin der evang. Kirchengemeinde Liepaja).

Willkommen im Dorf Nica
und Begegnung mit der einheimischen Tracht
Ehepaar aus Nica, südlich von Liepaja an der Ostsee
mit dem Vortragen alter Volkslieder beim Johanni-Fest
Dame in Tracht mit geschnitztem Musikinstrument
mit Blätterkranz auf dem Kopf und Blumen in der Hand
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr !
Im alten Libau/Liepaja am sog. "Peter-Haus"
einem der ältesten Holzhäuser im Ort
mit frischen Feld-und Wiesen-Blumen im Haar
freut sich die Jugend auf den Tanz
Mädchen tragen ihre traditionellen Zöpfe
Die Musikanten spielen und singen
zum Tanz die überlieferten Volksweisen
und die Menschen tanzen an diesem längsten Tag im Jahr
im ganzen Land in Trachten und mit Blumenschmuck
und strahlen mit ihren Kränzen auf dem Kopf
und den bunten Blumen
"Gott, segne Lettland !"
Nationalhymne von Karlis Baumanis

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Bummel durch das Museumsdorf in Riga an den Tagen des jährlichen Johanni-Festes, das nun im Sommer 2008 mit dem großen lettischen Sängerfest zusammen fiel. Die Bilder unserer Besuche dieser Ethnographischen Freilichtanlage zeigen die angetroffenen Menschen aus den verschiedenen Landesteilen.

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Im Museumsdorf zu Riga befindet sich eine der ältesten erhalten Holzkirchen aus Kurland, dem westlichen Teil der heutigen Republik Lettland. Die Lutherische Kirche stand früher in Renda/Usma (1704-1935). An manchem Sonntag findet hier eine Trauung statt, dann unterbricht die Orgelmusik die Stille der umliegenden Bauernhäuser, die seit der Gründung der Ethnographischen Anlage im Jahre 1924 im ganzen Land gesammelt und hier aufgebaut werden. Eine weitere Kirche stammt aus Augszeme/Zemgale aus der 1. Hälfte des 16. Jhdt. mit einem Kruzifix-Wegweiser von 1907. Die kleine katholische Holzkirche aus Rudzati in Latgale stammt von 1815.

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