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Malta

Malta mit der Hauptstadt Valletta
Malta mit der Hauptstadt Valletta

Erinnerungen an eine Reise über die Sonneninsel Malta mit ihrer 7000jährigen Geschichte von der Frühzeit bis zu den Phönizern, Römern, Karthagern, Byzantiner und den Malteser-Rittern - dem kulturellen Erbe auf der bedeutendsten Insel im Mittelmeer mit dem mediterranen Klima und der faszinierender Natur. Überall lassen sich auf der kleinen Inselgruppe die historischen Ereignisse erkunden. Allein die Hauptstadt Valletta rechtfertigt den Flug nach Malta, wo der französische Großmeister des Malteserordens nach der erfolgreichen Niederwerfung der Türkenbelagerung von 1565 sein städtebauliches Können zeigte, so daß die Idealstadt von Jean de la Valette heute unter dem Schutz der UNESCO steht. Die nachfolgenden Ordensgroßmeister prägten im 17. und 18. Jahrhundert das Stadtbild des weltweit einzigartigen Naturhafens.


Die Republik Malta auf einem Zuckertütchen im Café.

Unser erster Ausflug in die vorgeschichtlichen Epochen des "Archipels Malta" führte zu den Kultstätten von Hagar Qim. Diese prähistorischen Ruinen der Megalith-Tempel liegen hoch über der felsigen Küste und sind etwa 5500 Jahre alt. Bei den Ausgrabungen legten die Archäologen einige Nischen mit Altären und große Kultfiguren frei, die mit Ornamenten verziehrt sind. Die Tempelanlagen von Tarxien stammen aus der jüngeren Zeit um 3800 bis 2200 v.Chr. und sind die besterhaltenen auf der Insel. Diese Sakralbauten bestehen aus vier aneinander gereihten Tempeln aus der gleichen Kulturepoche. Die Steinmauern sind fein geglättet. An den Altären befinden sich kunstvolle Spiralen-Reliefs, die für die jungsteinzeitlichen Zeugnisse auf Malta typisch sind, während es auch Tierdarstellungen gibt. Die Originale der Grabungsfunde befinden sich im Nationalmuseum in Valletta. Auf der Insel Gozo steht der prähistorische "Ggantija-Tempel", dessen Bau um 3.600 v. Chr. begonnen wurde.

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Ein Spaziergang durch die befestigte Hafenstadt Valletta - die Stadt der Kirchen und Paläste - erfordert einige Tage, um die vielen historischen Sehenswürdigkeiten gebührend zu erleben. Die dem Schutzheiligen des Johanniter-Orden geweihte Kathedrale stellt einen Höhepunkt dar. Der Boden besteht aus 400 marmornen Grabplatten für die höchsten Ordensmitglieder. Ein berühmtes Kunstwerk des italienischen Malers Caravaggio, die "Enthauptung Johannes des Täufers", befindet sich unter der gesammelten Bildern. Sehenswert ist auch das Manoel-Theater, welches der Großmeister Manoel de Vilhena im Jahre 1731 erbauen ließ. Das Theater ist mit seinem runden Kuppelsaal ein architektonisches Kleinod und nach der Renovierung seit 1960 wieder in Betrieb.

Blick von der Insel Manoel über den Hafen von Marsamxett zur Altstadt von Valletta mit der "St. Paul's Kathedrale" . . .
. . . und der mächtigen Kuppel der Basilika "Our Lady of Mount Carmel" von der Bastion St. Andrew's aus gesehen.

Blick von Manoel Island auf Valletta.
Das barocke Innere der "St. John's Kathedrale" ist überwältigend.
Die Taufe Jesu im Altarraum.


Caravaggio's "Enthauptung des Johannes".
Gobelin mit der Geburt von Jesus.
Ein Johanniter-Großmeister auf dem Gobelin.
Gobelin mit der Natur Afrikas.
In den Kirchen und Palästen finden wir hunderte Wappen . . .
. . . von Großmeistern des Ritterordens . . .
. . . und Grabdenkmäler von den Ordensmitgliedern.
Das Manoel-Theater von 1731

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Einer der schönsten Ritter-Paläste, der heutige Amtssitz des Premierministers, die "Auberge des Castille, Leon et Portugal" stammt aus dem Jahre 1574 mit der im Jahre 1744 hinzugefügten barocken Verzierung. Neben diesem Palast gibt es in der Stadt die "Auberge de Provence" von 1574, in der wir das Archäologische Museum besuchten, sowie die "Auberge d'Italie" mit dem jetzigen Hauptpostamt. Außerdem zählt der Großmeisterpalast zu den imposanten Gebäuden von Valletta, in dem sich die große Waffensammlung mit den imponierenden Rüstungen befindet. Einen hervorragenden Eindruck zur Geschichte der Kreuzritter erlebten wir bei der Fahrt mit einem der typischen Boote durch den "Großen Hafen" mit der ersten Niederlassung der Johanniter in Vittoriosa, dem Besuch der Festung St. Angelo, vorbei an der Festung Senglea und den mittelalterlichen Mauern von Cospicua.

 

 

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Die vielen Holzbalkone haben wir nicht gezählt - es sind wohl tausende in Valletta und den anderen Ortschaften.

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Eine kleine Auswahl von Türklopfern in der Altstadt von Valletta.

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Die Kreuzritter und die Türken

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Zu den Ausflügen über die Insel wählten wir neben den organisierten Exkursionen einen Leihwagen, in der Stadt Valletta eine Pferdedroschke oder gelangten vom Omnibusbahnhof vor der Altstadt mit diesen Fahrzeugen nach festem Fahrplan ans Ziel. Für eine ausführliche Hafenrundfahrt standen viele Boote mit Motorantrieb und freundlichen Gondolieren zur Verfügung.

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Die Vogelfänger

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An den Küsten der Hauptinsel von Malta und von Gozo. Letztere ist aus der griechischen Sage als Insel der Göttin Calypso bekannt, von der Odysseus sieben lange Jahre festgehalten wurde.

















Der Felsbogen "Azure Window" an der Küste . .
. . . von Gozo.
Salinen zur Salzgewinnung.

Wachturm an der Bay.
Historische Windmühle.

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Im Landesinnere thront über der Ebene die alte historische Hauptstadt Mdina mit der St. Paul's Kathedrale in der Altstadt. Dort befinden sich auch die frühchristlichen Katakomben aus dem 4. Jahrhundert n.Chr.. In diesen unterirdischen Höhlen wurden etwa 1400 Christen bestattet. Im nahen Rabat hat der Überlieferung nach der Apostel Paulus nach einem Schiffsunglück auf dem Weg nach Rom gelebt.

Durch das Stadttor gelangt man in die Altstadt -
- und zur St. Paul's Kathedrale von Mdina.








Neuzeitliche Steinbrüche mit den Sandsteinen . . .
. . . für die Basilika Ta' Pinu auf der Insel Gozo -
. . . und für die Paläste mit ihren Balkonen.

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Fischerboote im Hafen von Marsaxlokk . . .
dem vielleicht malerichsten Ort an der Küste.

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