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Oman

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Eigentlich war eine Reise in die Ukraine mit der Krim geplant, doch mußten wir wegen der anhaltenden Krise für dieses Frühjahr ein anderes Ziel finden, und das fanden wir auf der CMT-Stuttgart am Stand der "Bedu-Expeditionen" mit dem  Sultanat  O M A N  an der Ostküste der Arabischen Halbinsel.

Wir wählten den Nonstop-Flug der Oman Air direkt nach Muscat wegen der günstigen Ab- und Ankunftszeiten zum Preis von 660 € p.P. mit Übernahme des 4WD-Fahrzeuges am Flughafen für gute drei Wochen, und buchten auch das erste Hotel am Strand der Oman-See. Der Februar/März 2014 war wegen des Klimas sehr günstig und noch nicht zu heiß.

Den sechsstündigen Flug am kleinen Bildschirm vor der Nase zu verfolgen war faszinierend, und in Gedanken ging ich meinen früheren Reisen bis Baghdad und Persien nach. Was hatte sich seit dem in diesen Ländern unter uns alles zugetragen, in denen ich 1956/57 mit der BMW  und danach mit den Bussen sorglos umherreisen konnte! Der Zeitunterschied von Deutschland zum Königreich Oman betrug 3 Stunden.

Der geliehene Nissan-Allradwagen war für die Reise durch den Oman bepackt, als wir vom deutschen Hotelmanager Oliver die letzten nützlichen Tips erhielten. Hier haben wir in einer Villa im Vorort von Muscat übernachtet und die Hauptstadt des Landes erkundet. Nun liegen an die 3000 km Fahrt durch das faszinierende Land im Osten der Arabischen Halbinsel vor uns, und der ausgezeichnete Reiseführer von Peter Franzisky wird uns jeden Tag sehr nützlich sein. Der Autor dieses Buches hat Islamwissenschaft und Völkerkunde studiert und mit seinem Wissen über die Arabische Welt seine Kenntnisse zugänglich gemacht. Heute führt er mit seinem Reiseunternehmen "Bedu-Expeditionen" von München aus eigene Reisen in die arabischen Länder durch. Unsere Auswahl der vielen Fotos mögen andeuten, daß sich eine dreiwöchige Reise durch das Sultanat Oman unbedingt lohnt.

Das Bild von Sultan Qaboos bin Said Al Said schmückt tausende Regierungs- und Privathäuser, so daß uns das Staatsoberhaupt während der Reise fortwährend gegenwärtig war. Er wird von den Bewohnern wegen des fortschrittlichen Aufbaues des Landes sehr verehrt. 

Die "Sultan Qaboos Grand Mosque" wurde vom Sultan im Mai 2001 eingeweiht und ist mit Platz für 6000 Gläubige die größte Moschee des Landes.
Eine der ungezählten Moscheen des Oman mit dem nach außen vorgebauten Mirab, den Weg nach Mekka zeigend.
Sultan Qaboos bin Said al Said.




Aus dem Räuchergefäß "mabkhara" steigt der duftende Weihrauch empor.

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In der Hauptstadt Muscat

"Bab Muthab" mit dem Gate-Museum.
Das historische Muscat am Golf von Oman mit dem Fort Mirani.
Muscat ist umgeben von Wehrtürmen und Mauern.
Moscheekuppel mit Fort Mirani.
Die restaurierte Seefestung Mirani . . .
mit dem Minarett der Masjid al-Khor.
Die dekorative Kanonen sind ein Geschenk aus Indien.
Im Regierungs- und Palastbezirk "Qasr al-Alam".
Palast von Muscat . . .
und Arbeitspalast von Sultan Qaboos.
Wunderbare Steinmetzarbeit . . .
und Wappen des Sultanats mit dem Krummdolch "khanjar".
Wappen am Tor zum Arbeitspalast.
Seefestung "Fort Jalali" auf vorgelagertem Felsen.
Die Seefestung ist nicht immer zugänglich.
Das Völkerkunde- und Geschichtsmuseum ist sehenswert!
Reich verzierte Messinggefäßte gehören zu den Sammlungen . . .
. . . sowie eine stattliche Anzahl der Krummdolche "Khanjar".







Der traditionelle "Khanjar-Dolch" schmückt die Bekleidung der Männer im Oman. Die Klinge ist am Ende gebogen und auf beiden Seiten geschliffen.
Der Dolch wird in einer reich verzierten gekrümmten silbernen Scheide getragen.
Die "Kumah" Kopfbedeckung der Männer ist traditionell aus Baumwolle mit verschiedenen Mustern gewebt.
Darstellung des handlichen Schutzschildes im Kampf mit dem Schwert . . .
. . . der aus festem Leder recht selten in Museen aufbewahrt wird.

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In der Hafenstadt Mutrah

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Das Opernhaus in Neu-Muscat

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Die neue "Große Moschee" 

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Fahrt über Bawshar und Samail entlang den Gebirgszügen Jabal Nakhal und Jabal Mahil nach Nizwa mit Abstecher beim Fort Birkat Al Mawz in das Wadi.

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Ausflug von Nizwa in die Berge des Jabal Al Akhdar.

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Eindrücke in Nizwa. Wie in den meisten Häusern des arabischen Landes und mit Gewißheit in jedem Souk (Bazar) werden Weihrauch und die duftenden Steine (chips) namens "bukhoor" mit starkem Rauch verbrannt. Insbesondere bei Hochzeiten oder am Freitag werden dadurch die Räume parfümiert. Mit "bukhoor" wird gern der Essensgeruch nach dem Kochen entfernt. Siehe das Mädchen mit dem Weihrauchgefäß "mabkhara".

















Der Oman ist bekannt für die schönen Töpferwaren. Die Krüge werden aus dem Lehm der Gebirgsbäche hergestellt, den man aus den Böden der Flussbetten gewinnt.
Die Krüge und Schalen werden zur Aufbewahrung von Wasser, Öl, Honig, Datteln und anderen Lebensmitteln benutzt.

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Der Gemüse- und Tiermarkt von Nizwa an einem Freitag Vormittag.

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Manah - Al Hamra - Djebel Shams

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Mit unserem 4WD-Wagen durch das Wadi Tanuf und zum Bergdorf Misfah

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Die Festung Bahla

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Die Burgen von Bahla und Jabrin

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Amla - Ibri - Rustaq - Nakhal

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Unterwegs im Wadi Awf

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Unsere Fahrt verlief durch die Wüste über Ibra und Al Mudayrib - Bidiyyah zur Küste am Golf von Oman.

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Auf der Küstenstraße entlang dem Arabischen Meer











Der Silver scabbardfish - "Lepidopus caudatus", der auch im Atlantik gefangen wird . . .
. . . lebt in einer Tiefe von 150 - 500 m und hat gefährliche Zähne.
Er wird bis 210 cm lang und kann 8 kg wiegen.

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In der Hafenstadt Sur ist die lange und reiche Baugeschichte der "Dhows" gegenwärtig, aber auch in den Häfen Sohar, Salalah oder Muscat erzählen die alten und neuen Holzschiffe von einer jahrhunderte langen bis in unsere Tage bestehenden Tradition. Hier werden auch heute die hölzernen Omani Dhows gebaut, die unter Segel oder als Museumsschiff an Land von einer gloreichen Vergangenheit berichten.

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Südwärts der Küste entlang zur neu entstehenden Hafenstadt Duqm mit dem "Steinwald".

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Ras Khashayim - Madrakah.

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Die Küste mit Ash Shuwaymiyyah und unser Ausflug in ein Wadi.

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In den kleinen Fischreihäfen Sadah und Mirbat

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Antiker Hafen "Samharam", ebenso wie der geschichtsreiche Hafen von Salalah einst bekannt für den Weihrauch-Export. Neben der steinigen Piste in einem Wadi blühte der "Sodomsapfel-Strauch" - den wir des öfteren im Lande sahen. Bei unserer Rast in dem früheren Hafen hatte ein Dromedar die Entnahme eines Butterbrotes aus der Kühltruhe erblickt und verfolgte mich rund um das Auto.

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Die südliche Küste

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Im Süden und auf der Wüstenstrasse zurück.


























Die "Arabische Gazelle" erreicht als excellente Renner eine Geschwindigkeit bis zu 80 km/h. Sie findet Gras und Kräuter im kargen Busch am Fuße der Hügel.
Die "Arabische Oryx Antilope" ist in der zentralen Wüstenregion anzutreffen und fasziniert mit ihrem weißen Kleid . . .
. . . und den langen geraden Hörnern, wie hier beim Denkmal

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