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Polen

Polen mit der Hauptstadt Warschau
Polen mit der Hauptstadt Warschau

Auf den Spuren des Deutschen Ritterordens erreichten wir südlich der Hansestadt Danzig die prächtige, wieder aufgebaute Marienburg, die bis heute ein bedeutungsvolles Zeugnis der damaligen Ordensbrüder darstellt. Zahlreiche Burgen und Güter mit erheblichem Grundbesitz künden in ihrer Vielzahl zwischen Bad Mergentheim und der Marienburg vom einstigen Reichtum des Ritterordens. Die Mönche hatten wie bei den anderen Orden nicht nur das Gelübde der Armut und Gehorsamkeit abgelegt, sondern auch zum Kampf gegen die Ungläubigen und heidnischen Völker. Das waren die Ritter des Deutschen Ordens, die auf weißem Grund ein schwarzes Kreuz als ihr Zeichen erwählt hatten. In einer Zeit, als sich Europa im Kreuzzugsfieber befand, waren zum Schutz der christlichen Pilger ausgerüstete Beschützer erforderlich, die jedoch in den neu besetzten Gebieten gegen die Heiden vorgingen, zumal sie von der Kirche und dem Kaiser unterstützt wurden.


(in Bearbeitung )

Ansicht der Marienburg am Fluss Nogat, größte mittelalterliche Anlage ihrer Art,
mit der prächtigen Schlossanlage des Deutschen Ritterordens.
Auf einer Postkarte vor der Zerstörung am Ende des 2. Weltkrieges.
Die Wehrmauern und Basteien umgeben die Ordensburg
mit den ehemaligen Wassergräben an der Landseite.
Das der Mauer zugewandte Gebäude beherbergt heute das Historische Museum.
Anbau an der Wehrmauer
mit einer Eule auf der Dachspitze
Eule
Die ständig erweiterte Anlage wird auf der Landseite von Wiesen und Felder umgeben.
Die Dächer des Hochmeisterpalastes und der Kirche waren früher durch farbige Ziegel verziert.
Die Marienburg war seit 1280 Konventssitz des Deutschen Ordens,
und von 1308-1457 die Residenz des Hochmeisters, Torbogen und Gebäude mit den Speisesälen.
Die Gebäude wurden den Erfordernissen einer repräsentativen Residenz angepaßt.
Mehrere Eingänge führen in den großen Hof mit dem ältesten Teil des Hochschlosses
und in den Kreuzgang mit kunstvoller Steinmetzarbeit
Erinnerungsstein von 1894
Spitzbogen an der "Goldenen Pforte" im Kreuzgang
Der Kreuzgang umgibt den kleinen Hof
mit dem überdachten Brunnenhaus, auf dessen Spitze
ein Pelikan seine Jungen mit dem eigenen Blut ernährt
Pelikan mit seinen Jungen, ein beliebtes Motiv in vielen Kirchen.
Die Marienstatue gab der Ordensburg den Namen.
Die frühere imposante Marienstatue an der Kirchenfassade wurde zerstört. (ein altes Foto)
Blick in den großen Hof mit Museen in den restaurierten Gebäuden und dem Denkmal bedeutender Personen:
von links u.a.: Hermann von Salza (4.Hochmeister), Siegfried von Feuchtwangen (15.Hochmeister) und Winrich von Kniprode (22.Hochmeister des Ordens).
Fussboden-Kacheln einzelner Räume
im Hochmeisterpalast, dessen Baukonzept großen Einfluß auf die Backsteinarchitektur in den Ostseeländern hatte.
Das Kulturdenkmal steht unter dem Schutz der UNESCO.
Gewölbe
Die Säulenfriese zeigen Ritter des Ordens.
Die Wandmalereien sind erneuert.
Flur zum Speisesaal, einem "Remter" (eingedeutschtes Wort aus dem lat. Refektorium) Es gibt den Sommer- und Winterremter.
Zwei im Hochmeisterpalast gelegene Säle dienten der Repräsentation und gehören in ihrer Architektur zu den eindrucksvollsten Räumen des späten Mittelalters

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