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Bei weiterem Interesse an den Kunstbauten siehe auch www.kultur-in-asien.de

Auf der Seidenstraße durch Zentralasien, Zeichnung eines einheimischen Künstlers

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Usbekistan
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Usbekistan

Usbekistan - das sind die Städte Taschkent, Samarkand, Buchara und Chiwa in den Steppen Zentralasiens ! Sie liegen an der alten Seidenstraße, auf der die Karawanen die Reichtümer des Orients nach Europa brachten. Hier folgten wir den Spuren Alexanders des Großen vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zum Mongolen Dschingis Khan im 13. Jahrhundert n. Chr. und bestaunten die Bauwerke aus der Zeit des Tamerlan (Amur Timur) und den durchziehenden Völkern bis hin zum Venezianer Marco Polo.

Diese Reise mit einem Hauch von Abenteuer stellte uns nach eigenen Wünschen mit zwei Inlandflügen und neuesten PKW's mit Chauffeur der Asien-Spezialist "Asien-Special-Tours" in München zusammen. Die Unterbringung fand in sauberen ***-Hotels mit ausgezeichneter Verpflegung statt. Die Linienflüge mit der Uzbekistan-Airlines buchten wir frühzeitig im Internet. So kehrten wir von einer reibungslosen Reise mit vielen Fotos zurück und planen die nächste Tour durch die Mongolei. (siehe www.asien-special-tours.de )

Unsere Erinnerungen beginnen wir mit der Grabmoschee des "Timur Lenk" in Samarkand.

An der Stelle des heutigen "Gur Emir" - Mausoleums befand sich schon früh eine bedeutende Timuriden-Nekropole.
Ende des 14. Jh. gab es hier eine Medrese mit einer Sufi-Chanaka, Herberge für Derwische, die von Muhammad-Sultan, dem Lieblingsenkel Timurs, eingerichtet wurde.
Erst Timurs Sohn Schachruh und der Enkel Mirzo Ulughbeg gestalteten die Gedenkstätte prächtig um.
Holzschnitzereien schmücken die Tore.
Nach dem frühen Tod von Muhammad-Sultan wurde 1403 von Timur eine Familiengruft eingerichtet . . .
und Timur selbst 1405 vorerst in der Gruft des Vorgängers Muhammad beigesetzt.
Allmählich entstand ein prächtiges Mausoleum mit hochgezogener gerippter Kuppel und umlaufendem Kufi-Schriftband auf dem Tambour.
Das Bauwerk, die Tore und Minarette streben mit herrlichen Kacheln verziert zum Himmel.
Die bunten Dekors schmücken Eingänge und Fenster.
Kacheln
Kacheln
Kacheln
Kacheln wie ein Blumenteppich mit Koranversen.
Stalaktitengewölbe über der Nische in der Vorhalle.
Die Innengestaltung überwältigt durch ihre Pracht mit dem Blick zur Kuppel im "Gemach des Amir". Die Kuppel erhebt sich majestätisch in 26 Metern Höhe.
Die dekorative Goldbemalung versetzt den Besucher in einen königlichen Palast.
Das Innere der Kuppel schmückt ein Reliefdekor aus vergoldetem Pappmaschee.
Diese Technik der Dekoration wurde im 14. Jh. ebenso in anderen Bauwerken angewandt, wie beispielsweise in der Bibi Khanum Moschee zu sehen ist.
Goldene Schriftbänder laufen um die Onyxplatten an den unteren Wänden.
Die seitwärtigen großen Nischen sind durch ein Paneel mit dem Kuppelraum verbunden. Stalaktiten-Gewölbe erinnern an die Zeltbauweise der früheren Nomaden.
Amir Timur (Tamerlan) auf dem Thron in Samarkand, der damaligen Hauptstadt seines Reiches. Malerei im Timur-Museum Taschkent. Der Herrscher lebte von 1336 bis 1405. Am Ende seiner Regierung herrschte er über ein riesiges Reich von Indien bis zum Mittelmeer. Er starb vor einem Feldzug gegen China.
Timur im mittleren schwarzen Sarkophag (aus Edelnephrit) ist von Familienmitgliedern umgeben: im größeren Sarkophag vor Timur ruht sein geistlicher Lehrer Scheich Said Bereke (einer der Sheriffs von Mekka), rechts im grünlichen Sarkophag wurde Mohammed-Sultan beigesetzt, links von Timur liegt sein Sohn Schachruh, gestorben 1447, begraben. In dem kleinen vorderen Sarkophag ruht Ulugbek, Timurs Enkel.

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Ein paar Schritte vom Gur-Emir Mausoleum entfernt befindet sich neben den Wohnhäusern der Altstadt das Ak-Saray Mausoleum - der "Weiße Palast". Dieser äußerlich recht schlicht aussehende Grabbau datiert aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und beherbergt Gräber aus der Zeit der Timuriden. Das Innere des Mausoleums überrascht durch die großartige Ornamentmalerei und die Fülle von Vergoldungen.

Vorbei an den dekorativen Toren der Altstadthäuser steht man gleich neben dem Gut-Emir-Grabbau . . .
vor der nächsten Timuriden-Grabstätte, dem "Aksaraj" - Mausoleum.
Diese Gedenkhalle entstand in Kreuzform mit Eckzellen um einem dreiteiligen Saal über einer Gruft.
Die Kuppel über der Halle wird von gekreuzten Bögen getragen.
An den Wänden und in der Kuppel ist die Ornamentmalerei in der "Kundal" - Technik . . .
mit viel Gold wunderbar erhalten geblieben.




Die Gruft ist mit Marmorplatten verkleidet. Die Gräber unbekannter Personen sind schlicht und einfach.
Auch hier schmücken Schriftbänder den Raum.

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Die prächtigen Gebäude am Registanplatz. Wegen der archäologischen Bauwerke gehört Samarkand in den Kreis des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Oasenstadt blickt auf eine 2750jährige Geschichte zurück und ist so alt wie Rom.

Das Registan-Ensemble entstand in der langen Bauphase vom 15.-17. Jahrhundert, begonnen von Alugbek während seiner Regierung von 1409-1449 als Ergänzung zu seiner Medrese (im Bild links)
In der Mitte erhebt sich die Tillya-Kari Medrese mit Moschee (1636-1660) unter der hellblauen Kuppel.
Auf der rechten Seite entzücken das Minarett und die Kuppel der Sher-Dor Medrese (1619-1636)
Die Kuppel der "Sher-Dor" - Medrese des Tigers aus dem 17. Jh.
Auf der linken Seite erhebt sich der mächtige Iwan der Ulugbek-Medrese (1417-1420). Viele andere seiner Gebäude haben die Zeiten nicht überdauert.
Die Ulugbek-Medrese wurde als erstes der neuen Gebäude errichtet, um das geistige Zentrum Samarkands an dieser Stelle zu bestimmen. An Größe und Bedeutung konnte sie sich mit den Bauwerken von Timur messen.
Die der Ulugbeks-Medrese gegenüber liegende "Sher-Dor" - Medrese der Tiger - wurde im 17. Jh. auf einem abgetragenen Gebäude Ulugbeks neu errichtet.
Ober Teil des Iwans an der Ulugbek-Medrese
Auf dem Fundament einer früheren Karawanserei erhebt sich heute die zweistöckige Tillya-Kari Medrese.
Oberer Teil des Iwans an der Tillya-Kari Medrese, deren Bau 1647 unter Jalangtusch-biy (Yalangtush Bakhodur) begonnen wurde.
Meisterhaft mit glasierten Ziegeln vergitterte Fenster
an den Außenwänden der imposanten Medresen mit Anwendung der Kufi-Schrift durch die farbigen Ziegel.
Typisch für die timuridischen Monumentalbauten sind die großformatigen geometrischen Muster.
Die Fenster fügen sich in den Ziegelteppich ein, deren Farben dunkelblau mit türkis wechseln.
Kufi am Sockel des Minaretts der Ulugbek-Medrese
Ornamente und Blumen auf glasierten Kacheln
Auch vom Hof der Medrese überrascht die ornamentale Vielfältigkeit an den Iwanen (erbaut in den Jahren 1646-1660).

und einzelnen Balkonen und Räumen rundum

Bunt wie der Dekor sind auch die Kleider der Usbekinnen
Ziegel und Kachel in farbiger Harmonie
Fensterdurchblick zu den Schriftbändern im Hof
die zum Studium der Kaligraphie einladen.
Nach Mekka ausgerichtet wurde die "Freitags - (Dschuma)" Moschee an der südlichen Seite des Hofes mit hohem Portal vor der Kuppelhalle hinzugefügt.
In den Seitenräumen der Moschee und in fast allen Räumen der ehemaligen Koranschule wird traditionelles Kunsthandwerk angeboten.
In der Moschee zeigt ein vergoldetes Mihrab links von der Gebetskanzel (Mimbar) in Richtung Mekka und ist unter dem Stalagtitengewölbe mit Koranversen und einem mystischen Quadrat versehen, durch welche der Gläubige zur Konzentration gelangt.
Die Innenausstattung ist mit Reliefmalereien und Vergoldungen reich verziert.
An den teppichähnlichen Bildern wurde die "Kundal"- Technik angewandt, bei der die Verwendung von Gold in den Ornamenten typisch ist.
Höchst beeindruckend ist die Ausstattung der Innenkuppel.
So farbenprächtig wie das Innere der Moschee . . .
sind auch die typisch-usbekischen Andenken,
die neben den ausgestellten Bauteilen der Vergangenheit als Kunsthandwerk
in den halboffenen Galerien hergestellt und angeboten werden.
Eine faszinierende Palette von Andenken unter einem alten Bild des Registan-Ensembles.
Der Staatsmann und Wissenschaftler Ulugbek umgeben von Gelehrten als Denkmal in seiner Medrese.
Im Hof der "Sher-Dor" - Medrese, erbaut 1619-1636, deren Architekt Abdujabhor hieß.
fanden wir diese Blüte am Baum.
Die gewaltigen Eingangstore sind mit Blütenranken, Ornamenten und verschidenen Schriftarten zur großen Freude des Betrachters reich verziert.
Eine Ausnahme bietet der Iwan der Sher-Dor Medrese mit dem "Sonnigen tigerartigen Löwen", der mit dem Antlitz eines Menschen in der Sonne dargestellt ist. Das Bild zeigt die Vereinigung des Königs der Tierwelt mit dem Herrscher der Himmelskörper.
Tiger lebten noch Anfang des 20. Jh. in der Region, auch Löwen gab es noch im Reich der Achämeniden, die vom Eroberer Alexander d. Gr. in einem damaligen Naturschutzgebiet gejagt wurden.
Anhand des Stammbaumes auf den Grabmälern gehörten die Timuriden zur "Nachkommenschaft des Löwen von Allah, des Siegers Ali".

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Ein Spaziergang zum Hügel "Afrasiab" mit den Resten der alten Stadtbefestigung, der volkstümlichen "Hasret-Hysr"- Moschee und zu den Timuridischen Gräbern in Samarkand: die Nekropole "Schahi Sinda".

Nahe der Großmarkthalle führt ein Abzweig von der Ringstraße durch die alte Stadtmauer hinauf zum Afrasiab-Hügel
mit Blick über einen Teil von Samarkand zur Dschuma-Moschee
Die Reste der Befestigungsanlage besteht aus sonnengetrockneten Lehmziegeln (Adobe)
Die alte Stadtmauer kennzeichnet den Hügel, der schon seit dem 1. Jahrtausend v. Chr. einer der Mittelpunkte indoiranischer Völker war.
Gut erkennbar die angebaute schräge Mauer links im unteren Teil. In dieser alten Stadt hatte sich die Lehre des Zarathustra gefestigt.
Schießscharte. In der vorarabischen Zeit standen in der Stadt die Tempel der Zoroastrier und die Kultbauten der Buddhisten und Christen.
An den südlichen Hängen des Afrasiab-Hügels steht die Moschee und Gedenkstätte eines islamischen Heiligen.
Wo wir einer Pilgergruppe begegneten, stand früher das südliche Doppeltor, durch das die Karawanen aus Baktrien, Indien und dem Iran die Stadt betraten.
Der hier verehrte Heilige "Hasret-Hysr" ist der Patron der Reisenden, des ewigen Pilgers.
Blick zur großen "Dschuma (Freitags)"- Moschee von Amir Timur bzw. der "Bibi Chanum"-Moschee und dem Bibi Chanum Mausoleum mit blauer Kuppel (links).
Die Dschuma-Moschee trägt den Namen von Bibi Chanum, der ältesten Frau von Timur.
Wo bis zum 18. Jh. gegenüber der Timur Moschee eine große Medrese existierte, steht heute das renovierte Mausoleum der Familie Saray-Mulk Chanum. In dem achteckigen Bauwerk befinden sich Frauengrabstätten.
Die heutige Moschee des "Hasret-Hysr" wurde auf den Fundamenten des alten Gebäudes 1854 neu gebaut. Bereits in vorislamischer Zeit stand an diesem Ort ein heidnischer Tempel.
Durch den verzierten Eingang mit dem Minarett von 1919 betritt man ein Vestibül und findet handgeschnitzte Säulen und bunt bemalte Holzbalken -
sowie eine helle Kuppel über diesem volkstümlichen Wallfahrtsort.
Der Heilige hat der Legende nach dem Patron Samarkands "Kusam-ibn-Abbas" geholfen den Tod zu vermeiden und das ewige Leben zu erlangen.
Das Gebäude ist mit weiteren Ornamenten und Malereien ausgeschmückt.
Als Heiliger, der den Menschen auf ihren Wanderungen Glück und Reichtum bescheren sollte, spielte Hasret-Hysr eine bedeutende Rolle in der Handelsstadt an der Seidenstraße.
Ähnlich bei einer "Dachma" sind im Hof einige Grabsteine auf einer Plattform geordnet -
die gut erhaltene Schriftzeichen auf den marmornen Gedenksteinen zeigen,
oder vorerst nur gesammelt verwahrt werden.
Blick über den Friedhof am südlichen Abhang des Afrasiab-Hügels zur Dschuma Moschee, einst Mittelpunkt der Stadt von Timur Lenk und Ulughbek.
Neuzeitliche Gräber bei der timuridischen Grabanlage "Schahi Sinda" mit der Wintermoschee neben dem Eingang.
Eingang zur Friedhofanlage, die schon im 11.-12.Jh. gegründet wurde, wo heute die Grabbauten aus Timurs Zeit einen überwältigenden Eindruck hinterlassen.
Die Gräber der Timuriden des 14.-15. Jahrhunderts liegen oberhalb des Eingangs "Abdul-Aziz Dargah", benannt zu Ehren des Sohnes von Ulughbek. Das Eingangsportal ist ein überkuppelter "Tschortak"
Das Zwei-Kuppel-Mausoleum mit Iwan vom 15. Jh. ist dem Ulug Uljaoim gewidmet und beherbergt nach der Legende das Grab von Timurs Amme "Uldscha Inage".
und erweckt durch die eigentümliche Architektur große Aufmerksamkeit. Unter der kleinen Kuppel befindet sich das eigentliche Grab. Die Kuppeln sind mit der Kufi-Schrift verziert.
Die große Kuppel erhebt sich über einem Betraum. Um den Tambour verlaufen zwei Schriftbänder in weißen und schwarzen Fliesen.
Nach dem Aufstieg vom früheren Stadtgraben erblickt man nach dem zweiten Tschortak-Tor links die Grabbauten von "Tuglu-Tekin" und "Shadi-Mulk",
und rechts gegenüber die imposanten Kuppelgräber von "Amir Hussein" (Amir Sade) und von "Shirin-bek Aqa".
Kuppel des Grabbaus von "Shirin-bek Aqa". Seit dem 14. Jh. ist Schahi-Sinda die heiligste Stätte von Samarkand.
Säulendekor am Eingang zum Grabdenkmal von "Amir Hussein", der hier seine Mutter "Tuglu-Tekin" bestatten ließ.
Pilger auf der Gräberstraße zwischen den prächtigen Grabmonumenten von Tuglu-Tekin und Amir Hussein.
Vor der Fassade des "Amir Hussein" Denkmals. Er war ein Mann an der Seite Timurs.
Oberer Teil des Iwans am "Amir Hussein" Grabbau.
Kacheln am "Shirin-bek Aqa" Grabbau.
Märchenhafte Kuppel über dem Grab von "Shirin-bek Aqa", von Timur am Ende des 14. Jh. für seine 1385 (787 Hidjra) verstorbene Schwester erbaut.
Innenraum mit Dekor und Landschaftsbilder. Meisterhafte Trompe als Eckverbindung unter der Kuppel mit Stalaktiten.
Diese phantasievollen Landschaftsbilder zeigen hohe Berge mit einem Bach in einer Wiese mit Blumen und Bäumen.
Es ist möglich, daß solche Bilder nach bestimmten Texten, etwa der Paradiesbeschreibung im Koran, als Wiedergabe einer idyllischen Landschaft zu verstehen sind.
Iwan
Iwan
Stalaktiten in der Trompe. Der Grabbau von Shadi-Mulk von 1372 ist eines der schönsten von Schahi Sinda, Es wurde für Timurs Nichte, der Tochter von Terkan Aqa, errichtet.
Reliefartig geschnittene glasierte Majolika. Unter Timur entstanden einige Frauen-Gräber im mittleren Teil der Nekropole.
Fliesenmosaik
Bemalte Fliesen
Iwan
Iwan
Iwan
Kuppel
An einem unbekannten Grab sind die Kacheln vorhanden.
Schöne Kacheln am Grabmonument des Baumeisters Ali Nesefi.
Geschnitzte Holztür
Holztür
"Achteck-Mausoleum" von 1430-40. An der Gräberstraße sind auch namenlose Portalmausoleen, sowie die Fundamente einer Gedenkmoschee, erhalten und restauriert.
Nordwärts blickend stehen u.a. die Grabdenkmäler des Baumeisters Ali Nesefi mit der Kuppel auf sechzehneckigem Tambour und das von Emir Burunduk.
Nach dem dritten "Tschortak" - Tor befindet sich die älteste Gruppe von Grabbauten mit dem Mausoleum von "Kusam-ibn-Abbas" rechts mit Minarett.
In der Mitte das "Hodja Ahmed" - Grab aus dem 14. Jahrhundert, rechts ein imposantes Grabdenkmal aus dem Jahr 1361.
Blick vom Tor entlang der Gräberstraße nach Süden.
Fliesenmosaik
Der Grabkomplex von "Kusam-ibn-Abbas" entstand bereits im 11./12. Jahrhundert und nach diesem legendären "lebenden König" wurde die ganze Gräberstadt benannt.
Diese Wallfahrtsstätte besteht aus Moschee, Mausoleum und Betraum, die alle durch ausgeschmückte Gänge verbunden sind.
Kusam war ein Vetter des Propheten Mohammed und soll als erster den islamischen Glauben in Zentral Asien verbreitet haben. Alte verzierte Holzbalken zeugen von einer frühen Gedenkstätte.
Der Betraum ist vollständig mit paradiesischen Malereien ausgeschmückt.
Malerei
Malerei
Malerei
Tulpen und Granatapfel umrahmen das "brezelartige" Ornament.
Die mehreckige Kuppel wird von stalaktisierten Trompen gestützt . . .
oder wie hier durch Fenster aufgelockert.
An diesen Grabbauten wurden erstmals die geschnittenen glasierten Terrakotta in blau-grün verwendet.
An diesem Platz beim 3. Tschortak befindet sich auch das Grab von "Tuman Aqa", der jüngsten Frau von Timur.
So entstand im Laufe der Jahrhunderte unter verschiedenen Bauherren . . .
ein großartiges Gräber-Ensemble,
das sich durch eine abwechslungsreiche Architektur . .
mit den prächtigen Verzierungen auszeichnet.

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Begegnungen mit den Menschen auf den Märkten und Bazaren, in den Medresen und Moscheen und während der Fahrt über Land. Auf den Märkten hat sich die aromatische Atmosphäre der früheren Bazare erhalten. Hier begegnet man den Usbeken, Kasachen, Kirgisen, Tadschiken, Turkmenen, Russen und Tataren.

In der großen Markthalle von Tashkent
Bonbons und andere Süßigkeiten
Auf dem täglichen Markt in Chiwa
Die meisten Bewohner sind Usbeken . . .
man trifft auch Kasachen, Tadschiken, Russen, Tataren . . .
sowie Kirgisen. Ukrainer oder Turkmenen.
Verkauf von Brot in Chiwa, das geliebte "non", das sie selbst gebacken hat.
Angebot von getrockneten Früchen in Chiwa
Nach Art und Größe sortierte Rosinen in Chiwa
Getrocknete Datteln in Chiwa
Mit dem LKW direkt vom Feld zum Markt in Chiwa
Angebot von Kartoffeln und Karotten in Kokand, beliebt sind wilde gelbe Mohrrüben.
Halt beim Metzger auf dem Markt in Chiwa . . .
und in jeder anderen Stadt des Landes.
Alle Stunden gibt es frischgebackenes flaches Brot
mit unterschiedlichen Mustern und Gewürzen
in jedem Ort an vielen Ständen . . .
und oft direkt vom Ofen zum Verkauf vor dem Haus.
Bei den Gewürzhändlern in der Markthalle von Tashkent
Gewürze wie Kümmelsamen, Cayennepfeffer, Anis
getrocknete Aprikosen und vieles mehr.
Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten
oder importierte Apfelsinen und Bananen.
Granatäpfel und viele Obstsorten sind seit Jahrhunderten im Land bekannt
An meterlangen Ständen werden die unbegrenzt haltbaren Käsekugeln "kurt" angeboten, die hart wie Stein sind.
Die Käsekugeln wurden schon immer von den Nomaden aus Trockenmilch hergestellt und an der Sonne getrocknet. In Wasser eingeweicht können sie verzehrt werden.
Auch fertig zubereitete Salate fehlen nicht.
Die freundlichen Gesichter fragen nach dem Woher und sind neugirig
Die Pommefrites schnitzelt man am Verkaufsstand in Tashkent.
Ein Usbeke vertreibt die Fliegen mit Weihrauch in Kokand.
Ob jung oder alt . . .
sind die Menschen stets zu einem Gespräch bereit.
Ein Lehrer zeigt uns in Tashkent die Koranschule
Ein Kasache erzählt in Tashkent aus seinem Leben
Fremdenführer in einer Medrese in Kokand.
Eine Usbekin war als Masseurin im Eingang einer Medrese tätig.
Ein Usbete zeigt uns in Buchara den Maulbeerbaum.
Diese junge Studentin übte ihr Englisch im Gespräch.
Schüler vor dem Timur-Museum in Tashkent.
Junge Frau bei der Ernte weißer Maulbeeren in Buchara.
In Buchara gab es zum Nachtisch Butterkremtorte.
Junger Usbeke mit türkischen Vorfahren.
Teestunde bei den Gläubigen in einer Medrese. Die Usbeken trinken täglich eine große Menge "Grünen Tee".
Tee- und Maulbeerverzehr beim Imam in einer Medrese. Die Kleider und Mützen sind Abwandlungen der usbekischen Volkstracht.
Der grüne Tee wird in Usbekistan rund um die Uhr angeboten.
Andacht beim Imam in der Moschee von ...

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An die Küche in Usbekistan denken wir gerne zurück und werden das köstliche Brot neben den anderen Speisen nicht vergessen.

Zu jeder Mahlzeit gehörte das frischgebackene Brot mit dem Grünen Tee und Beigaben wie Erdnüsse, Rosinen, Erdbeeren und div. Salate.
Maultaschen - Herrgottsscheißerle . . .
und bei heißer Temperatur die kalte Ayran-Dill-Suppe mit Gurken und Radieschen.

Von Chiwa aus erkundeten wir drei der zahlreichen Ruinenstädte in der südöstlichen Region der Provinz Karakalpakstan und fuhren dabei durch die Kysylkum Wüste. In diesem Gebiet an den früheren Ufern des verlagerten Stromes Oxus (Amudarya) wurden viele Siedlungen aus der Stein- und Bronzezeit, der Antike bis zum Mittelalter entlang der alten Seidenstraße entdeckt: Brunnen, Signaltürme, Wachstationen, Lehmburgen und Paläste. In diesen Ruinen spürt man den ewigen Kampf der Menschen mit der Wüste.

Von Chiwa ging die Fahrt über Urgentsch durch die Baumwollfelder zum Amudarya mit der Baustelle einer neuen Brücke.
Träge fließen die braunen Wasser in Richtung Aralsee, den sie jedoch kaum erreichen.
Eine Pontonbrücke überspannt den etwa 500 Meter breiten Fluss. Weiter südöstlich bildet er die Grenze zu Turkmenistan und Afghanistan.
Während der Sovjetzeit wurden viele Bewässerungskanäle angelegt, die heute erfolglos von den Chinesen bearbeitet werden.
In den Dörfern leiten veraltete Schöpfräder das Wasser zu den Feldern.
Schöpfrad.
Nach diesem Tor beginnt eine neue Provinz und die Wüste Kysylkum . . .
wo die Übernachtung in einer Jurte zum Abenteuer wird.
Nachbau einer Jurte beim Camp in Ayar Kala.
Verbindung der Bauelemente vor der Verkleidung.
Ein alter Karren der Wüstenregion.
Traditionelle Museumsstücke.
Hammelfleisch auf dem Grill im Wüstencamp . . .
mit geschmackvollem selbstgebackenem Brot.
Ein typisches Bauerngehöft in der Ebene des Amudarya
mit den gesammelten Vorräten für den Winter im Hof und auf dem Flachdach,
und immer von Hunden bewacht.
Auf dem Wege zur Feldarbeit ein kurzes Schwätzchen
mit dem jungen Landwirt.
Aus der Ebene mit Feldern und sumpfigem Geländer erhebt sich die verlassene Festung "Qizil Kala", benannt nach der rötlichen Farbe des Sandes aus der Qizilkum Wüste = roter Sand.
Teile der hohen Wehrmauer mit Schießscharten sind gut erhalten. Festung Qizil Kala.
Die vorgebauten starken Basteien entstanden ebenso aus luftgetrockneten Ziegeln. Eine dazugehörige Siedlung ist nicht vorhanden.
Die nächste Wüstensiedlung "Toprak Kala" lag in früheren Zeiten an den Ufern des Oxus (Amudarya) und wird von der Königsburg überragt.
Wo es heute kein Wasser mehr gibt, hat sich die wüstenartige Steppe rings um die Stadtmauern ausgedehnt.
Auf dem Erdhügel (Ausgrabungshügel = Tepa) führen die Wege durch freigelegte Fundamente vieler Räume.
In den Räumen der Palastanlage sind die kreisrunden Vertiefungen an den gemauerten Lehmwänden zu erkennen.
Durch die jahrhunderte lange Verwitterung sind die Mauern zu Lehmhaufen verwaschen.
Durch die Ausgrabungen entstanden tiefe Mulden zwischen der Siedlung und der oberen Palastanlage.
Die Königsburg liegt etwa 25 Meter hoch über der Ebene mit starken Mauern, Fenstern und Durchgängen.
Rings um die einst blühende Oase ist heute der Boden durch falsche Bewässerung versalzen und von Menschen verlassen.
Auch die befestigte Stadt auf dem Plateau lag früher an einer Hauptroute der Seidenstraße. "Ajaz Kala" liegt schon in der Halbwüste.
Ihr vorgelagert erhebt sich die Burg, umgeben von wenigen Pflanzen.
Der rötliche Sand gab der Wüste ihren Namen: "Qizilkum".
Hier wachsen diese hohen Pflanzen, ein Riesenfenschel Ferula.
ein Wüstengewächs ist die Wüstenerbse.
violette Blume
Eine hochbeinige Echse huscht über den heißen Sand.
Blick über die Steppe vom ehemaligen Stadttor -
mit den dicken Verteidigungswällen und Schießscharten
und Gewölben innerhalb der Wehranlage um die völlig zerstörte Siedlung.
Diese Zeugnisse aus luftgetrockneten Lehmziegel
entstanden im ewigen Kampf gegen Überfälle und Naturgewalten.

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Die Oasenstadt Chiwa liegt an der alten Seidenstraße westlich des Amudarya und stand wegen ihrer bewegten Geschichte und den Bauwerken mit drei vollen Tagen auf unserem Programm, die wegen der außerhalb des befestigten Stadtkerns erhaltenen Sehenswürdigkeiten auch unbedingt erforderlich sind. Ihre wichtige Bedeutung an der Karawanenstraße zwischen Indien und Europa bestand seit über zwei Jahrtausenden, denn im Jahre 1997 feierte die Stadt ihr 2500jähriges Bestehen und steht unter dem Schutz der UNESCO. Über Chiwa verbreitete sich nach der Eroberung durch die vordringenden Araber der Islam in weiten Gebieten von Zentralasien.

Die alte Innenstadt von Chiwa aus dem 16.-17. Jh. ist von einer über 2200 Meter langen Wehrmauer umgeben.
Die Straße von Urgentsch führt an diesem Doppeltor "Qusha" vorbei zur "Itschan-Kale"
mit dem Nordtor "Bachtscha-Darwase". In jeder Himmelsrichtung befindet sich ein Stadttor.
Die Mauer wurde im Kern durch Lehmziegel errichtet und verputzt. Alle 30 Meter verstärken die halbrunden Türme das Festungswerk . . .
welches erst im 18. Jh. durch die Heere des persischen Nadir Shah eroberten. Die Schießscharten befinden sich in der umlaufenden Galerie unter den Zinnen.
Im westlichen Befestigungswall wurde im 17. Jh. die Khan-Festung "Kunja-Ark" hinzugefügt.
Dort befindet sich das wiedererstellte Westtor - "Ata Darwase". Chiwa ist ein "Open-Air-Museum" der islamischen Baukunst.
Mit Blick auf die Befestigung nach Süden. Als UNESCO-Weltkulturerbe wird die ganze Altstadt mit vielen historischen Gebäuden geschützt.
Vom Nordtor führt eine Gasse durch das Wohnviertel
zur Medrese "Amir Tora"
Diese Medrese mit Hof und Räumen der früheren Koranschüler wurde in den letzten Jahren restauriert.
Soweit alte Kacheln vorhanden sind, werden diese bei der Renovierung verwendet.
Die Ziegelgemäuer ruhen auf starken Holzbalken, vor denen sich der Wachhund wohl fühlt.
Die dort wohnende Familie schöpft ihr Wasser aus der Zisterne.
Über die Dächer von Chiwa ragt auch das nicht vollendete "Kalta-Menar" - das kurze Minarett mit 26 Metern Höhe.
Es steht neben der großen Mohammed Amin Khan Medrese und ist gänzlich mit glasierten Fliesen bedeckt. Der Durchmesser beträgt am Sockel 14,2 Meter.
Die Residenz des Herrschers befand sich in der Kunja-Burg innerhalb der befestigten Altstadt.
Durch geschnitzte Holztore kommt der Besucher in die Burg
zu den Gebäuden mit Gericht, Waffenlager, Münze, Kanzlei, Harem, Küche, Hauptwache usw.
und zum Khan-Thron in der Empfangshalle
mit den berühmten blau-weißen Majolika in der Vorhalle mit den beiden Holzsäulen.
Auf den Sockeln der Säulen sind Gedichte des Ohagi aus Chorasan herausgemeißelt.
Vorhalle bei den Gemächern des Harem. Das Dach des Iwan wird von einer Säule getragen und . . .
ruht auf einem kunstvoll bearbeiteten Säulensockel.
Im Harem
Im Harem
Um den Hof gruppieren sich die Unterkunftsräume des Harem.
Kacheln um einen Eingang in der Thronsaal-Vorhalle.
Kacheln
Kacheln
Wegen der Zuordnung nummerierte Kacheln.
Holzschnitzerei einer Tür.
Die Holzdecken sind über allen Vorhallen mit bunten Malereien . . .
oder vielfarbigen Intarsien dekoriert.
Balkon in der Burg mit dem Wachturm an höchster Stelle.
Blick von der Zitadelle über den westlichen Teil der ausgedehnten Stadt.
Eine Wächterin in der Burg vertreibt sich die Zeit.
Gegenüber liegt die große "Mohammed Rahim Khan"-Medrese aus der Zeit um 1876. Sie ist nach ihrem Erbauer benannt, der auch als Dichter Ferus Shah einen Namen hat.
Das mächtige Portal wird auf beiden Seiten von fünf Bogengangnischen flankiert.
Viele der in Chiwa unter Denkmalschutz gestellte Gebäude werden von kleinen oder großen Minaretten begrenzt.
Die unterschiedliche Architektur an den Minaretten ist bemerkenswert.
In manchen Mauerwerken stecken noch die Balken des Baugerüstes.
Die Fliesen-Dekoration ist vielseitig.
Das Minarett der "Dschuma-Moschee" ist 32,5 Meter hoch mit 6,2 Metern Durchmesser am Boden.


Das hohe Minarett mit dem erkennbaren Stalaktitengesims unter der Spitze.






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Im Mittelpunkt von Zentral Asien weist Usbekistan eine reiche historische Vergangenheit an den Kreuzungen wichtiger Karawanenstraßen in den Steppen auf. Insbesondere im Süden des Landes nahe der Grenze zu Afghanistan an den Ufern des Amudarya (dem antiken Oxus) spielte die Kushan-Zeit in der Verbreitung des Buddhismus von Indien nach China eine bedeutende Rolle. Hier wurden durch die archäologischen Grabungen zahlreiche Skulpturen der Griechisch-Buddhistischen Zeit und Malereien der Gandhara-Schule zu Tage gebracht. Der "Fayaz Tepa" - Grabungshügel in Termez gehört zu den wichtigen Stätten am Grenzfluss in Usbekistan. Im Museum begegnen wir der 2500jährigen Geschichte. Wo bereits sehr früh die bedeutenden Großreiche seit Alexander dem Großen bestanden, war die Seidenstraße die wichtigste Handelsverbindung zwischen Orient und Okzident.

Die rekonstruierte Stadtmauer von Termez im Norden des Grabungshügels mit Tor zum Khanqah Wallfahrtsort.
Die herausragenden Hölzer dienen dem Gerüst zum Neuverputz mit Lehm.
Reste der alten Lehmziegelmauer nach Süden mit Blick zum Grenzfluss Amudarya
Innerhalb der Mauer wachsen Blumen und bilden einen Park für die Besucher
Ausgrabungen (2011) am Hügel von Termez (südlich bzw. dahinter fließt der Amudarya und wegen der nahen Grenze zu Afghanistan Fotoverbot)
Tonkrug aus Termez 1.-2. Jh. mit griech. Szene (Museum Termez)
Bronzefigur "Frauenbüste" (Museum Taschkent)
Bronzefigur "Priester" 5.-4.Jh.v.Chr. aus dem Amudarya-Schatz (Museum Taschkent)
Goldener Armreif 5.-4.Jh.v.Chr. aus dem Amudarya-Schatz (Museum Taschkent)
Griechisch-Baktrische Münzen von 171-155 v.Chr. u.a. Tetra-Drachmen von Eucratidus Nr. 2-4.
Blume aus dem Park von Alt-Termez
Blume aus dem Park von Alt-Termez
Blick zum monumentalen Portal des Khanqah-Bauwerks,in dessen Saal die mystischen Zeremonien stattfanden. Dahinter liegt der Ausgrabungshügel von Alt-Termez.
Ein solches Gebäude diente der Versammlung der Sufi-Bruderschaft. Als sich im 11.-12. Jh. der Sufismus in Mittelasien verbreitete, entstanden viele Khanqah in Verbindung mit dem Grab eines Sufi-Scheichs,
In diesem Kuppelgebäude wurde der heilige Al-Hakim at-Termezi seit dem 12. Jh. verehrt und ist zum Wallfahrtsort geworden.
Im Kuppelsaal mit den Nischen hielten die Sufis ihre Zusammenkünfte ab. In den Nebengebäuden lagen die Unterkünfte.
Der reichlich mit Ornamenten verzierte Sarkophag steht heute beim Museum in Alt-Termez.
Die rekonstruierte Stupa von Fayaztepa
Stupa mit Aufgang
Hof
Hof
Hof mit den dicken Lehmmauern
Buddha - (Hist. Museum Taschkent)
Buddha - Bodhisatva 1.-3. Jh. n.Chr. (Hist. Museum Taschkent)

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Einige der im Historischen Museum von Termez ausgestellten Exponate aus den Grabungen.

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Das Samaniden-Mausoleum in Buchara, in seiner besonderen Art das älteste Grabdenkmal in Usbekistan, geht in seiner Baugeschichte zurück ins 10. Jahrhundert. Es steht heute allein auf dem Gelände eines ehemaligen Friedhofs von schönen Parkanlagen umgeben. Die hier beigesetzten Personen waren Mitglieder einer persischen Dynastie, die zur Zeit der Abbasiden von Baghdad hier in Transoxanien herrschte.

Das Grabmal ist aus cremefarbenen Backsteinen gebaut und durch diese reich mit Ornamenten verziert.
Das Kubus-Gebäude wird von einer Kuppel gekrönt, die von vier kleinen Nebenkuppeln auf den Ecken umgeben ist.
Durch die hervorstehenden Backsteine entstehen Licht und Schatten.
Jeder Bogen ist mit dem Säulenpaar in der oberen Blendarkade unterschiedlich gemustert.
Auch das Innere ist durch die Ziegelmuster abwechslungsreich dekoriert. Eine typisch iranische Bauart ist die Trompe, ein über die Ecke geschwungener Bogen.
Der Sarkophag erscheint nüchtern, ist jedoch Ziel vieler gläubiger Pilger.
Dieses schon vor dem Grabbau betende Paar trafen wir andächtig im Mausoleum wieder.
Das benachbarte Chaschma-Aijub Mausoleum (Quelle des Hiob) ist den gläubigen Pilgern wegen dem hl. Wasser bekannt. Der älteste Gebäudeteil mit dem Kegeldach auf dem zylindrischen Tambour stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Gegenüber steht die moderne Gedenkstätte eines Denkers.

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Buchara - in der Stadt der Märchen aus "Tausend-und-einer-Nacht".

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