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Iran

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Im Jahre 1975 erfüllte sich der Wunsch einer zweiten Reise durch das Iranische Hochland, wobei wir die bedeutenden Orte wie Hamadan, Isfahan, Schiraz und Teheran, aber auch einige abgelegene historisch sehr interessante Stätten auf teils recht abenteuerlichen Straßen berührten. Mancher Abstecher hatte Expeditionscharakter. So gelangten wir im Norden auch ans Kaspische Meer auf dem Weg nach Herat in Afghanistan, oder fuhren im Süden über die Wüstenstadt Yazd - mit dem Feuertempel als Zentrum der Zoroastrier - und weiter im Osten durch Belutschistan nach Quetta in Pakistan.

Ein Höhepunkt waren das alte Shiz in Aserbaidschan mit den Ruinen von Takht-e-Suleiman, sowie das heutige Naqsch-e-Rustam in der Provinz Fars - altes Istakhr, einst neben Shiz und Rhagai eine der drei bedeutendsten Stätten der frühiranischen Religionsgeschichte, in deren Tempel die heiligsten Feuer der zoroastrischen Religion behütet wurden.

Zum Gedenken an unsere Reisekameradin Annette aus München, die uns einige Bilder zuletzt von ihrer Iranreise des Jahres 2005 beigesteuert hat. Gemeinsam erlebten wir Indien, Mali und Jordanien.

 

Eine Reise von Deutschland bis Persien und zurück mit vollem Besichtigungsprogramm dauerte 36 Tage, wobei mit dem Schlafbus laut Fahrtenschreiber 11.820 km gefahren wurden.

Im Winterhalbjahr 1975/76 kamen beispielsweise bis Südindien und zurück nach Deutschland mit Wechsel der Reisegruppe in den Städten Teheran, Kabul, Delhi oder Madras an die 45.000 Km zustande. Von München bis Delhi sind es genau 10.000 km auf dem Landweg über den Iran und Afghanistan. Natürlich war jede Reise gut vorbereitet, so daß auf der erwähnten Tour nur eine einzige Reifenpanne zu beklagen war!

 

 

Die Masdschid-i-Schah am Meidan-i-Schah in Isfahan mit der bekannten städtebaulichen Abweichung von der Achse des Platzes. Das Foto von 1978 zeigt den Nordliwan des abgeknickten Moscheehofes mit der Rückseite des dem Platz zugewandten Eingangliwans.

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Auf den Reisen nach Persien gab es zwei Routen zur Auswahl: eine Strecke führte von der Türkei über Syrien und den Irak von Basrah über die Grenze nach Schiraz, die andere Tour verlief von der Osttürkei am Ararat vorbei über die Grenze nach Täbriz. Das Foto aus dem Jahr 1977 zeigt Bus I + II auf alten Karawanenwegen zwischen dem Schatt-el-Arab im südlichen Irak und dem Gebirgsland Elam auf iranischer Seite während einer Frühstückspause.

Auf zwei Routen gelangten wir bis Ende des Jahres 1978 zum Iran.

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Der große und der kleine Ararat waren zu jeder Jahreszeit im nördlichen Hochland von Armenien, der heutigen Osttürkei, ein besonderes Erlebnis, bis sie bei der Weiterfahrt gen Osten nach Passieren der Türkisch-Iranischen Grenze am Horizont allmählich verschwanden.

Der Ararat im armenisch-türkischen Grenzgebiet mit 5165 m Höhe.
Nicht selten hieß es die Schneeketten aufziehen.

An der türkisch-iranischen Grenzstation mit Blick gen Westen zum Ararat.
Begegnung mit kurdischen Viehzüchtern.
Holzsammeln für den Winter.
Kurden im Hochland der Vorfahren: den Medern.
Kurden im iranischen Azerbeidschan.
Auf den Dächern werden die Tierdung-Briketts für das Feuer getrocknet. Das untere Bild zeigt den historischen Bazar in Täbriz.
Altstadt von Täbriz, frühere Hauptstadt der Ilkhane und der Kara-Kuyunlyu-Seldschuken

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Eine Tagesreise südlich von Täbriz erreichten wir in der vulkanischen Gebirgsregion von Aserbaidschan den sogenannten "Thron des Salomo" mit den Ruinen von "Takht-e-Suleiman", die aus der frühen Zeit der Parther bis zu den Sassaniden und Mongolischen Ilkhane stammen. Ein Quellsee in über 2000 Metern Höhe war von den Völkern wegen des warmen Wassers sehr beliebt und umkämpft.

Takht-e-Suleiman: das Haupttor in der Ringmauer.

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In dieser antiken Stadt "Shiz" wurde schon in parthischer Zeit eines der drei heiligsten Feuer Persiens unterhalten. Obwohl dieser historische Ort mit dem Namen "Takht-e-Suleiman" schon seit langer zeit durch die reisenden Europäer bekannt war, begann das Deutsche Archäologische Institut erst im Jahre 1959 mit der wissenschaftlichen Erforschung. 

Der Kratersee mit verhältnismäßig warmem Wasser ist bis zu 100 Meter tief. Unter der Leitung von Hans Henning von der Osten begannen die Ausgrabungen und wurden bis in die jüngste Zeit fortgesetzt.

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Die Fahrt durch die Bergwelt von Azerbeijan nach Kermanshah und nach Hamadan - altes Siedlungsgebiet der Meder, den Vorfahren der Kurden - um an der alten Seidenstrasse die Grotte von Taq-e-Bustan, den Steinlöwen von Ekbatana oder das Mausoleum des berühmten Arzt und Philosophen Abu Ali (Avicenna) zu besuchen. Abu Ali al-Husain Ibn Abdallah Ibn Sina wurde im heutigen Usbekistan geboren, und wurde später unter dem Namen Avicenna als Begründer der modernen Heilkunst bekannt. Schon im Alter von zehn Jahren kannte er den Koran auswendig und praktizierte bereits mit 16 als Arzt.

Im früheren Ekbatana, der ehemaligen Hauptstadt des Mederreiches, steht der Löwe "Sang-e-Sir" von Hamadan.
Über der Grabstätte des Arztes Avicenna steht das Denkmal in der Form einer modernen Türbe.
Das Mausoleum der biblischen Esther, der Gemahlin des Xerxes I., und ihrem Onkel Mordechai in Hamadan.
Eins der zahlreichen Denkmäler des Abu Ali, der in vielen Ländern hoch verehrt wird.

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Die Inschrift von Bisotun zeigt an steiler Felswand den Perser-König Darius I. als Herrscher über andere Völker, darüber deutet der Gott "Ahura Mazda" als geflügelte Sonnenscheibe auf den Thronanspruch des Herrschers hin. Umgeben wird das Felsrelief mit Texten in den Sprachen Altpersisch, Elamisch und Babylonisch, die von den Siegen des Achämeniden berichten.

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Wenn wir auf der alten Königstraße von Baghdad/Babylon nach Persien einreisten, machten wir nahe einer Quelle an den Felswänden des Avand-Gebirges wenige Kilomer vor Hamadan einen Stop, um die zwei Keilschrift-Tafeln mit der Bezeichnung "Gandj Nameh" - d.h. Schatz- oder Kriegsbuch, zu bestaunen. Während sich auf der linken Inschrift der Perserkönig Darius I. mit Huldigung des Gottes Ahura Mazda verewigte, befindet sich auf der rechten Tafel ein ähnlicher Text des Xerxes I. Beide Inschriften bestehen auch hier in drei Sprachen. Im Museum von Hamadan stehen gute Kopien dieser Texte.

Beide Inschriften bestehen aus je drei Spalten
mit 20 Zeilen in drei Sprachen.

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Im Zagrosgebirge stammen wenige Kilometer außerhalb von Kermanshah bedeutende Reliefs vom Sassanidenreich. In der Grotte von "Taq-e-Bustan" zeigen die berühmten Basreliefs die Krönung des Sassaniden-Königs "Ardashir" und Szenen der königlichen Jagd. Die Kunstwerke stammen aus der Zeit von 226-650 n.Chr. Dargestellt sind neben König Ardashir II. auch Schapur III. und Chosrau II. Dieser Ort war bei einer hl. Quelle an der alten Seidenstraße gut gewählt. Bei der Krönungszeremonie steht König Ardashir II. in der Mitte, und links von ihm der Schutzgott Mithras mit dem Schwert und der Strahlenkrone. Zu Füßen des Königs liegt ein besiegter Römer.

Zwei Nischen mit den Sassaniden-Reliefs. Am Ende der Felswand ist das Relief mit Ardashir II. zu erkennen.

In dem großen Iwan zeigen die Jagdszenen eine Eberjagd. Von den Achämeniden bis zu den Sassaniden war das Jagen . . .
. . .der iranischen Könige immer eine beliebte Beschäftigung und wurde oft auch in der Miniaturmalerei dargestellt.
König Ardashir II. erhält von Ahura Mazda feierlich den Ring als Symbol der Macht.
Ardashir

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Erinnerungen an die Hauptstadt Teheran und die Fahrt über das Elburs-Gebirge ans Kaspische Meer. Die Reisebilder stammen aus den Jahren von 1968-1978 - einer glanzvollen Zeit - in der wir unbekümmert kreuz und quer durch das Land gefahren sind.

Die Plätze waren zur Zeit von Schah Reza Pahlavi oftmals wegen der Feierlichkeiten geschmückt.
Der 45 Meter hohe Freiheitsturm, Teherans Wahrzeichen, empfing den Ankommenden im Westen der Stadt.
Im Gebäude waren in einem kleinen Museum besondere historische Schätze ausgestellt.
Freiheitsturm




In der theologischen Hochschule von Teheran
Ein Foto von 2005 zeigt Ajatolla Chomeini.





















Gefrorener Störfisch aus der Kühlkammer der Fangstation im Iran.
Verkauf von Kaviar in der Störfisch-Fangstation am Kaspischen Meer.
"Gonbad-e-Qabus" ist das Mausoleum des Ziyariden-Herrschers Qabus in der nordöstlichen Provinz Golestan.
Auf einem Hügel erhebt sich der 52 m hohe Grabturm ähnlich einem Zelt des Steppenvolkes, wie man sie als Türbe in der Türkei sieht.
Fischer und Muschelketten-Verkäufer am Strand des Kaspischen Meeres.

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In der südlichen Vorstadt von Teheran erlebten wir an der Ali-Quelle im alten Rey, dem historischen Raghes, die Teppischwäscherei und das Relief aus der Kadscharen-Zeit mit dem König Fath Ali Schah in der Audienzhalle. Diese von den Turkmenen abstämmige Dynastie regierte in Persien von 1779 - 1925. In einer viel früheren Zeit der Abbasiden soll in dieser historischen Stadt der berühmte "Harun-al-Raschid" um 763 geboren sein, der später von 786-809 Kalif war, und im persischen Tus gestorben und im heiligen Ort Maschad begraben ist. Deshalb lasen wir auf solcher Reise auch aus dem Buch "Tausendundeine Nacht".



Ein junges Relief aus dem Jahre 1831.

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In der Stadt Qom treffen sich die Theologen in ihren weißen oder schwarzen Kaftanen und tragen auch die unterschiedlichen Kopftücher "Annameh". Ein schwarzer Umhang "Abba" deutet auf die Nachkommen von Ali hin, den großen Propheten nach Mohammed. Unter der goldenen Kuppel ist Fathima begraben. Wir erlebten diese heilige Stätte von der Terrasse eines Hotels.

Die goldene Kuppel erhebt sich über dem Grab der Fatima-al-Masuma . . .
. . . der Schwester des achten Imams, die in diesem Ort während einer Reise starb.
Der Ort ist einer der bedeutendsten Stätten der schiitischen Gelehrsamkeit.

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Die 33-Bogen-Brücke "Pol-i-Chadschu" über dem Zayandeh-Fluß verbindet Isfahan mit der Armenierstadt Djulfa. Sie stammt - neu erbaut auf einer früheren Brücke aus der Timuridenzeit - aus dem Jahr 1630 von Abbas II. mit dem Verlauf der alten Karawanenstraße von Isfahan nach Schiraz, und diente gleichzeitig als Stauwerk. Der untere Teil der 26 m breiten Brücke zeigt die Durchlässe mit Schleusen. Dieser persische Brückenbau zeigt eine meisterhafte Verbindung der Funktion als Staudamm, Zollstation an dem alten Handelsweg mit wehrhaften Brückenköpfen, sowie den Kiosken und Pavillons zur Erholung in der erfrischenden Flußlandschaft, insbesondere an den heißen Tagen.

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Badende Kinder unterhalb der Staudamm-Brücke "Pol-i-Chadschu".
Im mittleren Pavillon hielt sich gern wegen der Erfrischung der Hof auf.
Blick von Djulfa über die Brücke zur "Masdschid-i-Schah", links davon die Kuppel der "Scheich-Lutfullah-Moschee".
Die Geschäfte am "Meidan-i-Schah" - heute "Meidan-e-Emam" genannt, rechts "Lutfullah-Moschee".
Bazar mit dem "Ali Qapu" von Schah Abbas (1642-1667) gegenüber der Masdschid-Scheich Lutfullah am Königsplatz.
Vom Torpalast "Ali Qapu" konnte der Schah den Wettspielen und dem Treiben zuschauen, hier empfing er fremde Gesandtschaften.
Holzdach über der Vorhalle des "Ali Qapu" mit Malereien aus der Zeit von Schah Abbas.
Die "Masdschid-i-Schah" am königlichen Platz Meidan-e-Emam.
Schah Abbas II. ließ den Gartenpalast "Tschehel-Sotun" anlegen, der heute von marmorumrandeten Wasserbecken und Platanen umgeben ist.
Holzsäulen auf Löwen tragen das hözerne Vordach der Terrassenhalle "Talar".
Zu bewundern sind die Schneidearbeiten an den alten Fliesen.
Der Eingangsliwan mit Stalaktitengewölbe von der Masdschid-i-Schah.
Eingang zur "Masdschid-i-Schah" mit den paarweise angeordneten Minaretten.
Masdschid-i-Schah mit den Hofarkaden.




In der Koranschule "Medrese Madar-i-Schah" Eingangsliwan.
Der Hotelbus 1975 vor der "Scheich-Lutfullah-Moschee".


Detail der Fliesenbekleidung mit großer großer Auswahl der Farben.

Die 54 m hohe Kuppel der Masdschid-i-Schah ist in ihrer harmonischen Linienführung eine der schönsten der iranischen Baugeschichte.
Mosaikgeschmückte christliche Kirche der Armenier.
Armenierkirche
Armenierkirche
In der Freitags-Moschee





Großes Tor zur Masdschid-e-Imam.
Die Miniatur des Malers "Behzad" stellt den Torbau dar.

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Die aus Lehmziegeln erbaute Festung in Nain.
Lebensfreude in der Wüste.

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Schiraz - in der Stadt der Rosen und Nachtigallen - besuchten wir die Gräber von Saadi und Hafiz, die Festung des Karim Khan, mit einigen Moscheen auch die historische Vakil-Moschee.

Grabdenkmal des "Hafiz" - dem bekanntesten der persischen Dichter, der in seiner Geburtsstadt Schiraz 1390 gestorben ist.
Persische Miniatur: der Mystiker "Omar Khajjam" in seinem Paradies, der berühmte Philosoph und Dichter des Orients.
Malerei in einem Palast aus der zeit von Schah Abbas II.
Grabdenkmal des Poeten "Saadi".




Der Wallfahrtsort "Schah Cheragh" mit der schönen Kuppel.
Die "Vakil-Moschee" mit den gedrehten Säulen stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Das Mausoleum aus dem 9. Jh. wurde zum volkstümlichen Pilgerort.

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Den Torbogen vor Schiraz zeichnete Heiner Mock aus München.

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Vom südlich gelegenen Schiraz fuhren wir durch die Marvdasht-Ebene, wo wir den in  Dörfern oder in Zelten lebenden Kashgai begegneten, zu den historischen Stätten Persepolis, Naqsch-e-Rustem und Pasargadae. Am Rande der Ruinen konnten wir im Hotelbus, der für zwanzig Mitreisende voll eingerichtet war, friedlich übernachten. In Persepolis standen ein Campingplatz bzw. Restaurant mit sanitären Einrichtungen zur Verfügung.

Audienzhalle von Kyros II. in Pasargadae.

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Den königlichen Grabbau des Kyros besuchten wir in seiner ersten achämenidischen Residenz Pasargadae, etwa 4 km nördlich von Persepolis am Rande des Zagrosgebirges in 1900 m Höhe. Unter Kyros II. dem Großen wurde das Reich der Achämeniden in dieser heutigen persischen Provinz Fars gegründet, und erreichte dann unter Dareios I. eine Ausdehnung von Kleinasien bis zum Indus.

Die sechs Stufen des Sockelbaus erinnern an die Form eines Zikurrat, den mesopotamischen Stufenturm.
Einer der ältesten Feuertempel im alten Istakhr - Naqsch-e-Rustam nahe Persepolis.

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Der Graphiker Heiner Mock war zweimal mit in Persien und zeichnete 1974 den Grabbau des Kyros II. in Pasargadae.

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Persische Krieger am babylonischen Ishtar-Tor (Museum Berlin). Auf dem iranischen Geldschein von 1977 ist das Kyrosgrab abgebildet, sowie Mohammad Reza Schah Pahlavi, der den Titel "Aryamehr - Sonne der Arier" trug.

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In der Nekropole der Achämenidischen Könige mit den später hinzugefügten Reliefs aus der Zeit der Sassaniden. So ist beispielsweise König Schapur I. auf dem Rücken seines Pferdes nach dem Sieg über die Römer in der Schlacht von Edessa 260 n.Chr. dargestellt, vor ihm der in Gefangenschaft geratene kniende Philippus Arabs und den am Arm haltenden römischen Kaiser Valerian.  

Felsengräber der achämenidischen Herrscher, davor der Feuertempel in Naqsh-e-Rustem.
Grab des Darius. Der König steht auf dem Thron vor dem heiligen Feuer und wird von den beherrschten Völkern getragen.
Grab des Darius

Der berittene Schapur I. mit seinen Gefangenen Römern.
Ardaschir I. empfängt von Ahura Mazda feierlich den Ring der Macht.

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In Persepolis war ein ganzer Tag für den Rundgang durch die Palastanlage und das Museum erforderlich. Hier wird man sich mit der jahrtausend alten Geschichte Persiens beschäftigen und mit dem Reich der Elamiter (2350 v.Chr.) beginnen, als im benachbarten Mesopotamien ebenso hohe Kulturen bestanden.

Aufgang zur Terrasse mit den abwechselnd dargestellten persischen und medischen Beamten.
Tore zum Palast des Darius, Blick nach Süden.
Nordaufgang zum Tripylon mit dem Tierkampf-Relief.
Stierkapitell
Blick über den 100-Säulen-Saal nach Osten zur Steinplatte mit dem Empfangsrelief, welches sich früher an dem Aufgang zwischen den Tierkämpfen befand.
Empfangsrelief des Königs vor dem hl. Feuer und dem Einführer in medischer Tracht mit der Delegation hinter ihm.
Empfangsrelief im Museum.
Wächterkopf im Museum.
Museum in Persepolis.
Blick zu den Säulen der Apadana, links Tripylon und Palast des Darius, nach Süden über die Marvdasht Ebene.
Zwei Perser mit dem königlichen Lotus in der Hand begrüßen sich.
Bronzekopf von Sargon, Gründer der Akkadischen Dynastie aus Niniveh, Museum Baghdad.
Torbau des Xerxes (518-460 v.Chr.) mit einem Paar menschenköpfiger Stiere als Wächter.
Tierkampf
Tierkampf
Tierkampf
Persischer Beamter mit Keilschrift-Text.
Aus dem Zug der adligen Festgäste an der Osttreppe zur Apadana mit zweispännigem Streitwagen.
Adlige und Garden mit persischer und medischer Kopfbedeckung.
Bewafneter Perser mit Ohrring und Bogenkasten.
Detail des Reiterschwertes "Akinakes".
Schwert und Bogenkasten eines Gardisten.
Relief mit einer kilikischen Delegation mit Widdern im Palast des Artaxerxes, rechts ein Wolltuch-Träger.
Skythen Geschenkträger mit medischem Einführer an der Apadana-Osttreppe.
Baktrier mit Kamel von der Delegation an der Apadana-Osttreppe.
Geschenkträger aus Syrien an der Treppe zur Apadana.
Geflügelte Schutzgöttin.
Der königliche Held besiegt das Untier, Relief am Tor des 100-Säulen-Saal.
Kapitell
Detail vom Kapitell.
Kapitell.
Greifen-Kapitell.
Der Großkönig mit Szepter und Lotus auf seinem Thron.
Steigender Diener mit Antilope im Artaxerxes-Palast.


Relief des achämenidischen Schöpfergottes "Ahura Mazda" . . .
. . . ähnlich dem assyrischen Gott "Assur" auf der geflügelten Sonnenscheibe sitzend.

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Blick von den Türmen des Schweigens nach Norden (2007) über die Wüstenstadt Yazd. Seit dem Verbot der Himmelsbestattung der verstorbenen Zarathustra-Anhänger in den zum Himmel offenen Türmen werden die Toten auf einem ummauerten Friedhof beigesetzt. In den 70iger Jahren gab es diese begrünte Anlage noch nicht. Bei den Tonnengewölbe-Lehmbauten übernachteten wir bei einem Quellhaus.

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Die zoroastrischen Türme südlich von Yazd zeichnete unser Reisefreund Heiner Mock aus München.

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Blick über Yazd vom Dach einer historischen Moschee.
Typisch sind für die Wüstenstadt die Windtürme "Badgir" auf den Häusern der Altstadt.
Die frühe Moschee "Amir Chakhmagh" gehört zu den geschützten Baudenkmälern.
Moschee und Kuppel mit glasierten Lehmziegeln und Fayence-Mosaiken.
Kuppel mit kufischen Schriftzeichen am Tambur.
Holzgestell für eine Prozession neben der Freitags-Moschee.
Feuer-Tempel "Atashkadeh" von den Anhängern der Zarathustra-Lehre, in der die Menschen durch die strahlende Helligkeit des Gottes erleuchtet werden.
Ahura Mazda ist der "Herr der Weisheit", der Schöpfergott in der zoroastrischen Religion und Erhalter der Welt. Er verkörpert die Macht des Lichts.
Moschee "Amir Chakhmagh" - heutige Freitagsmoschee in Yazd.
Über die Windtürme gelangt frische Luft in die Lehmhäuser.
Die heute unbenutzten Lehmhäuser der früheren Totenfeier.
Blick zu den Türmen des Schweigens, genannt "Dachma" . . .
. . . in denen früher die Toten unter freiem Himmel für die Geier hingelegt wurden.
Wir sahen noch die abgenagten Gebeine am Rande der Türme.
Das persische Hochland ist durch Steinwüsten, Gebirgszügen und Salzsteppen geprägt. Überall herrscht Wassermangel.
Die Stadt Bam liegt mit der Zitadelle (10.Jh.) im Südosten an der alten Karawanenstraße und wurde nach verheerenden Erdbeben aufgebaut.

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Erinnerungen an die Südroute nach Quetta in Pakistan.

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