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Kongo

Demokratische Republik Kongo mit der Hauptstadt Kinshasa
Demokratische Republik Kongo mit der Hauptstadt Kinshasa

Mit dem ersparten Geld von der einjährigen Arbeit auf der Baustelle von Hochtief in Baghdad (1957/58) war ich über Syrien in den Libanon und per Schiff nach Ägypten, den Nil aufwärts an die Grenze des südlichen Sudan zum Belgisch Congo gelangt. Die BMW hatte ich in Baghdad an einen Iraker verkauft. Mit den nachfolgenden Bildern erinnere ich mich an die traumhafte Reise durch den Congo. Die ersten Tage trampte ich seit der Schiffsreise auf dem Weissen Nil von Kosti nach Juba mit den Kameraden Eugen und Rudi, dann ging jeder seine Wege und ich traf immer wieder andere Reisende. Von den ca. 300 Fotos mit einer Voigtländer Vito B sind über die vielen Jahr fast alle Aufnahmen einigermaßen gut erhalten. Ich verwendete Agfa, Kodak oder SW-Filme, was mir während der Reise in die Hände fiel.

Auf dem Nil von Ägypten in den Sudan (Postkarte)
Mit der Eisenbahn nach Khartum (Postkarte)
Ein Bierchen im ersten Hotel nach der Grenze im Congo mit Rudi und Eugen.
Das erste Auto nahm uns mit zu einer Plantage, die von einem deutschen Ehepaar bewirtschaftet wurde.
In den vielen Monaten der Reise wartete ich oft einen ganzen Tag auf das einzige Auto, und legte so manchen Kilometer zu Fuß zurück.
Es gab viele Kaffee- und Papaya-Plantagen auf den gerodeten Lichtungen im Regenwald.
Die Pflanzungen mit den mächtigen Baumstümpfen der gefällten Baumriesen.
Hier erfuhr ich von der Gewinnung des Papain für medizinische Erzeugnisse
und dem Trocknen der Kaffeefrüchte.
Begegnung mit dem Deutschen Peter Hansen auf seiner Schlangenfarm, der das Gift zur Gewinnung des Serums abzapfte.
Es gab auch harmlose Schlangen auf seiner Farm.
Wanderung zu den Kaskaden bei Beni im Regenwald.
Romantik am Lagerfeuer.
Unvergessen sind die Begegnungen mit den Pygmäen im Ituri-Regenwald -
mit ungewohnter Übernachtung in einer Schilfhütte.
während die Männer mit Speeren und Netzen
auf die Jagd gingen

gab der Familienälteste Anweisungen, den weißen Gast zu bewirten
mit Pfeil und Bogen und Kalebassen zum Aufscheuchen der Tiere
unter Mithilfe von nichtbellenden kleinen Jagdhunden
Die einzigste Straße führt durch den Ituriwald
Monate später von Ostafrika kommend wieder mit Richard
in seinem Ford bei den Ituri-Pygmaen
Zwei Pygmaenschönheiten
ein Zwergelefant im Regenwald mit seinen großen Ohren

Besuch der Elefanten-Schule Gangala na Bodia und der damals einzigsten Okapi-Station im beheimateten Ituri-Regenwald, Reise über Stanlayville nach Luluabourg

Im Osten vom Congo fuhr ich für einen belgischen Großwildsafari-Veranstalter vier Wochen lang einen Jeep bzw. einen Kleinlaster von einem Camp zum anderen und besserte mit diesem Abenteuer mein Taschengeld auf.

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