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Mongolei

Die Mongolei
Die Mongolei ist mehr als viermal so groß wie Deutschland und besteht seit 1921 als selbständiger Staat

Unsere Reise im Land der Erben von Dschingis Khan erfolgte im Juni 2012 nach der Anreise mit der Transmongolischen Eisenbahn (Internationaler Zug Nr. 4) von Irkutsk nach Ulaan Baatar. Dort standen wir vor dem Hotel "Bayangol" am Denkmal des Dschingis Khan (1167-1227), der seinerzeit mit unvorstellbarer Härte weite Gebiete Asiens (Landflächen mit 25 Millionen Quadratkilometern) mit den unterworfenen Völkerschaften unter seine Herrschaft gebracht hatte. Im Historischen Museum der Mongolischen Hauptstadt erkundeten wir gleich zu Beginn unserer Rundreise seine Eroberungszüge. Im 13. Jahrhundert waren unter seiner Führung die Mongolischen Reiterscharen aus den Steppen Innerasiens bis zum Abendland vorgedrungen und hatten Angst und Schrecken verbreitet. Nach dem Tode Dschingis Khans zerfiel das Imperium in die Teilreiche Zentral-Khanat, Khanat-Tschagatai, Khanat der Goldenen Horde und Khanat der Ilkhane. Der Sturm der Mongolen nach Europa begann im Herbst 1237 mit der Eroberung der Russischen Fürstentümer Moskau, Wladimir, Susdal und Rostow. Nach der Niederlage des Deutschen Ritterheeres in der Schlacht von Liegnitz im Jahre 1241 standen die asiatischen Reiterheere vor Mitteleuropa, zogen sich jedoch nach dem Tod ihres Großkhans Ögödei zurück und kehrten nicht nach Europa zurück. Bürgerkriege und Assimilierung förderten den Zerfall des entstandenen größten Weltreiches. Am Ende des 15. Jahrhunderts waren die Mongolen wieder ein nomadisierendes Steppenvolk. Aber in ihren Sagen und Mythen leben Dschingis Khan und seine wilden Reiter bis heute fort und inspirieren Dichter und Sänger.

Diese Reise war, wie schon im Jahr zuvor durch Usbekistan, hervorragend organisiert von "Asien-Special-Tours" München(siehe: www.asien-special-tours.de )

 

 

Ulaan Baatar - Ausgangsort unserer "Gobi-Rundreise" - die ständig wachsende Großstadt mit ihren Museen, Klöstern und alten Palästen.

Dschingis Khan (1167-1227)
Eingang zum Gandan-Kloster
Drehbare Gebetstrommel vor dem Klosterbezirk
Granit-Löwe als Wächter
Geschnitzte Masken schrecken Dämonen ab
Drachen im Schnitzwerk
Tempel Vajradhara von 1840
Bronzener Weihrauchkessel und steinerne Wächter vor dem Eingang
Ein Mönch eilt zur Universität
Buddhas Rad mit den zwei Gazellen
Denkmal zur Fabel der vier Gleichgesinnten (siehe auch die Fabel bei der Bhutan-Reise)
Davaa erklärt die Gebetsmühle
Pilgerin am Weihrauchkessel
Spender liefern Brot für die Mönche
Brot mit dekorativem Muster
Buddhistische Universität seit 1970
Sakrale Gegenstände werden neben dem vergoldeten Buddha hinter Glas geschützt
Darstellungen der Mythologie
Studenten
Studenten
Studenten
Buddhistischer Lehrer
Ein Künstler malt religiöse Themen
Der Migjed Janraising Tempel im Zentrum des Gandantegchenling Klosters
Stupa
Wunschsäule

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Die Reise begann mit dem Besuch des Historischen Museums, wo um die Ecke das Denkmal mit Dschamsrangiin Sambuu steht. Er wurde als Sohn eines Viehzüchters 1895 geboren, war nach der Schulausbildung Schreiber bei den Aimag-Verwaltungen, Mitarbeiter im Finanzministerium und für die Partei in den Zentral- und Südgobi-Aimags tätig, mongolischer Politiker und Diplomat, schließlich bis zu seinem Tod 1972 Staatspräsident der Mongolischen Volksrepublik.

Unsere Reiseleiterin Davaasuren Sugar am Denkmal ihres Großvaters, den sie liebevoll auf deutsch "mein Opa" nannte.

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Der Winterpalast in Ulaan Baatar.

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Unsere Reise durch die "Gobi" (das mongolische Wort für Wüste) wurde zum unvergeßlich schönen Erlebnis mit der Reiseleiterin Davaasuren Sugar von "Nature Tours Mongolia" und dem Chauffeur Oros Dashzeveg mit seinem eigenen Allradwagen. Beide scheuten keine Anstrengung, uns ihr Land in vielen Einzelheiten näher zu bringen.

Unser Chauffeur Oros aus der Familie mongolischer Viehzüchter . . .
kannte die Pisten über tausende Kilometer ohne Karten und Wegweiser.
Zehn Tage lang erlebten wir nur Feldwege und Geröllpisten.
Davaa vermittelte ihr Land in fließend deutscher Sprache.
Jeden Mittag gab es ein reichliches Piknik.

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Fahrt durch die Mittelgobi nach Süden - einem Teil der nördlichsten und fünftgrößten Wüste der Welt - mit eindrucksvollem Übergang von der grünen Steppe zur Geröll- und Steinwüste in den Bergen von Baga Gazran Tschuluu zum Jurtencamp "Bayan Bulag".

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Fahrt vom "Bayan Bulag Camp" in Dundgobi aimag zum "Gobi Discovery Camp" in der Südgobi und zur Geierschlucht.

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Fahrt zu den "Flammenden Cliffs" - deren Name durch die leuchtend orangene Farbe begründet ist. In den 1920er Jahren entdeckte in dieser Landschaft der amerikanische Wissenschaftler Roy Chapman Andrews ein gut erhaltenes Dinosaurier-Nest mit Eiern, woraufhin die Mongolei zum bedeutenden Fundort der paläontologischen Forschungen wurde.

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Fahrt durch die Südgobi zu den längsten Wanderdünen "Khongoryn Els", ein Sandmeer von 180 km Länge und bis 120 Meter hoch, Begegnungen mit Kamelzüchtern in diesem einmaligen Naturschauspiel mit Übernachtung im "Ger-Jurtencamp Gobi Discovery 2".

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Willkommen in der Jurte !

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Der Aufbau einer Jurte

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Ringkampf

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Zu den Kloster-Ruinen

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Begegnungen in der Mittel-Gobi

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Das Aimagzentrum "Tsetserleg" mit Klostermuseum und buddhistischem Tempel.

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Auf Spurensuche in Karakorum - der einstigen Hauptstadt der Dschingisiden - von der außer kleinen Hügeln und den Funden im Museum nichts erhalten blieb. Inmitten des alten Stadtgebietes steht das "Erdene Zuu" - Kloster als Museum von starken Mauern umgeben.

Im zerstörten Stadtgebiet von Karakorum wurde 1586 das Kloster "Erdene Zuu" gegründet.
Eine der erhaltenen Schildkröten aus Stein auf dem Gelände der Stadt vom 13. Jahrhundert.
Die Schildkröten stammen aus der Zeit des Uighur-Reiches.
Das befestigte Kloster gründete Avtai Sain Khaan.
Zahlreiche Stupas ergänzen die starken Mauern.
Das mächtige Eingangstor der Anlage, die seit 2004 zum UNESCO Weltkulturdenkmal gehört.
Türklopfer mit Löwenkopf.
Alte und neue Schriftzeichen über dem Tor.
Die große Stupa und Klostergebäude in tibetanischem Baustil.
In den Tempel-Museen werden an die 7000 religiöse Gegenstände aufbewahrt.
Der mittlere Haupttempel wurde zu Ehren Buddhas von Avtai Sain Khaan erbaut . . .
der von den Tempeln seines Sohnes Ereekhei Mergen und von Tusheet Khaan flankiert ist.
Die Tempel zeigen den tibetischen Einfluss und überlebten die zerstörerische Zeit des Kommunismus.
Erstaunlich viele Skulpturen der alten Meister sind vorhanden . . .
sowie farbenprächtige Thankas, Applikationen, Masken, Lamas und sakrale Gegenstände.
Die Masken waren für die rituellen Tänze erforderlich.


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Im "Hustai-Nationalpark" 100 km westlich von Ulaan Baatar erlebten wir die wiedereingebürgerten Przewalski-Pferde. Dieses Urwildpferd, das in der Mongolei "Takhi" genannt wird, wurde kurz vor dem Aussterben durch die Nachzuchten in fernen Zoos gerettet. Inzwischen leben in dem mongolischen Naturschutzgebiet schon wieder über 200 Wildpferde.

Die weite Reise aus europäischen Zoos in die Mongolei.
Przewalski Pferde in der Aufzucht.
Über 200 Wildpferde leben heute im Nat.Park das ganze Jahr in freier Natur.
Dieser Nat.Park wurde für viele andere Tiere zur geschützten Heimat.
Im Hustai Resort übernachteten wir in einem der komfortablen Gers mit gutem Restaurant.
Das Infozentrum erklärt die Flora und Fauna.
Insbesondere natürlich die Przewaldski Pferde.
In der faszinierenden Hügellandschaft des Naturschutzgebietes.

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